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Im Point entsteht die Lego-City

BAD MÜNDER. Justus und Quentin liefern als erste – sie haben zusammengearbeitet, sich einen Plan gemacht und dann gebaut. Stein auf Stein gesetzt, und dann mit großem Stolz das erste Haus der Stadt an die Straße gesetzt. Das erste Haus der großen Lego-Stadt, die gerade im Saal des Jugendzentrums Point entsteht.

Zur Stadt gehört auch ein großes Stadion – und weil die aktuelle Leistung des deutschen Teams nicht zum Schwärmen einlädt, wird das WM-Finale von 2014 aufgebaut.
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Hans-Jürgen Maschke hat dafür gesorgt, dass nach einigen Jahren Pause junge und ältere Bauherren im Ferienprogramm der Stadt wieder ein Angebot finden, bei dem drei Tage lang nach Herzenslust mit den bunten Plastiksteinen aus Dänemark gestaltet werden kann. Als „Herr der Steine“ ist Knut Ahlborn dabei, der Lego-Experte aus Hagen hat einen ganzen Anhänger voll Steinen, Figuren und Elementen dabei. Rund 100 000 hat er mitgebracht – und dabei nur 7 der 15 Basisfarben eingepackt. Auch wenn die „Mega-Stadt“ im Point groß werden wird – Ahlborn hat auch schon deutlich größere Vorhaben betreut. Bis zu 150 Teilnehmer konnten dort zusammen an einer Stadt bauen – in Bad Münder sind es bis zu 25 Kinder, einige Betreuer des Ferienprogramms und die Eltern, die Freitagabend gemeinsam mit ihren Kindern das Projekt vorantreiben wollen. „Noch haben wir einige freie Plätze. Wer sich beteiligen möchte – noch ist es möglich“, sagt Maschke.

Seit Donnerstag wird gemeinsam gebaut, dazu haben Maschke und Ahlborn große Tischinseln aufgebaut und unzählige Kisten mit Legosteinen und Figuren so positioniert, dass sie gut zu erreichen sind. Einzelne Vorlagen sollen als Anregung dienen, wie ein Haus gebaut werden kann – im Kern kommt es den Betreuern aber darauf an, dass die Kinder und Jugendlichen zusammenarbeiten, kommunizieren, ihre Sozialkompetenz steigern.

Das gemeinsame Abstimmen einer Planung gehört dazu, auch die Erkenntnis, dass schon die ersten Steine für die weitere Entwicklung von Bedeutung sind. Ahlborn ist seit 15 Jahren mit dem Lego-Stadt-Projekt in Deutschland unterwegs, aber auch in Nachbarländern wurde bereits gebaut. Den Grundstein dafür habe Gerhard Windhövel gelegt, ein überzeugter Christ, dessen Nachlass mit einer enormen Menge Legosteinen an fünf verschiedene Organisationen aufgeteilt wurde.

3 Bilder
Hans-Jürgen Maschke (l.) unterstützt Kinder und Betreuer beim Bauen. Fotos: Rathmann

Ganz lokalen Bezug zu Bad Münder wird die Stadt bekommen, weil auch der Sitz der Verwaltung, der Steinhof, möglichst nah am Original in Lego nachgebaut werden soll. „Wir haben dazu Skizzen mit den Maßen von der Stadt bekommen“, sagt Maschke. Wie der fertige Steinhof dann aussieht, können sich Besucher am Sonnabend von 14 bis 15 Uhr bei einer öffentlichen Besichtigung anschauen. Im Anschluss wird gefeiert, bevor der Rückbau beginnt.



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