weather-image
Die Hinrichtung des Gastwirts Wilhelm Schlüter vier Tage vor Kriegsende

Im Kugelhagel gestorben

Vor 50 Jahren ging in Bückeburg ein Aufsehen erregendes Schwurgerichtsverfahren über die Bühne. Der Prozess sorgte weit über die hiesige Region hinaus für Schlagzeilen. Es ging um ein Ereignis, das sich 19 Jahre zuvor im heimischen Auetal abgespielt hatte. Dort war während der letzten Kriegstage am 4. April 1945 der Rehrener Gastwirt Wilhelm Schlüter erschossen worden. Der 61-Jährige starb im Kugelhagel eines Wehrmachts-Vollstreckungskommandos. Die Soldaten hatten ihn zu der oberhalb des Dorfes vorbeiführenden Autobahn geführt, vor einen Brückenpfeiler gestellt und „hingerichtet“. Zuvor hatte es ein zweifelhaftes Standgerichtsverfahren gegeben. Kurz danach rückten die Amerikaner ein – für Wilhelm Schlüter vier Tage zu spät.

270_008_7157714_lk_fe_Truppen_Abzeichen_Windhund_Divisio.jpg

Autor:

wilhelm gerntrup


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt