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Bauausschuss begutachtet Turnhalle

Im Keller bröckelt’s

Nienstädt. Tief hinab hat sich der Bauausschuss der Gemeinde Nienstädt gewagt. Die Mitglieder sind in den Keller unter der Turnhalle gestiegen, um sich ein Bild vom baulichen Zustand des Untergeschosses zu machen. Problemzone: Die Decke über dem Kriechkeller wölbt sich stark nach unten – und was das schlimmste ist: die Bewehrung rostet durch, erklärte Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann. Um eine Sanierung kommt die Gemeinde wohl nicht herum.

Die Turnhalle stammt aus den fünfziger Jahren. Die Decke könnte bereits beim Bau abgesackt sein, so die Vermutung der Ausschussmitglieder. Die Wölbung sei aber gar nicht der größte Knackpunkt, sagt Wiechmann. Eine Prüfung hat ergeben, dass die Standhaftigkeit weiter gegeben ist. Die Verrostung der Bewehrung gilt es aber zu verhindern.

Der Gemeindedirektorin zufolge gibt es zwei Optionen: Entweder man füllt den Kriechkeller komplett mit einer Betonmasse aus. Oder man sorgt dafür, dass das Stahlgitter nicht mehr freiliegt – zum Beispiel durch einen neuen Putz oder Ähnliches. Beide Varianten könnten teuer werden, deutlich über 100 000 Euro, war im Ausschuss zu vernehmen. Ob es da nicht besser sei, die Halle abzureißen und neu zu bauen? kil

st tief blicken: Die Bewehrung der Decke über dem Kriechkeller rostet, die Decke wölbt sich bedrohlich nach unten.kil




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