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Tabellenzweiter SV Obernkirchen gegen Spitzenreiter TuS Rehren A.O.

Im Gipfeltreffen der Kreisliga fällt keine Vorentscheidung im Titelkampf

Kreisliga (seb). Das Gipfeltreffen steigt am Sonntag auf dem Ochsenbruch. Der SV Obernkirchen empfängt den Tabellenführer TuS Rehren A.O. Beide Mannschaften ziehen einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze der Kreisliga. Es ist ein Zweikampf um die Meisterschaft.

Johannes Vinke (r.) trifft mit dem SV Obernkirchen auf Hakan Kam

Zur Ausgangslage: Der SVO rangiert fünf Zähler hinter dem Führenden aus dem Auetal, hat aber zwei Spiele weniger als der Konkurrent und könnte mit zwei Siegen in den Nachholspielen am TuS um einen Punkt vorbeiziehen. So sehen dann auch beide Trainer diese Partie nicht als vorentscheidend im Ringen um den Titel. Außerdem hat der Zweitplatzierte noch die Möglichkeit in einer Aufstiegsrelegation den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen. Diese Begegnungen finden in der zweiten Juniwoche statt. SVO-Trainer Lars Deppe hat eine müde Obernkirchener Mannschaft in Engern gesehen: "Das war in der ersten Hälfte eines der schlechtesten Spiele unter meiner Regie. Am Ende gab es einen glücklichen Sieg. Dafür haben wir beim MTV Rehren viele Chancen vergeben und zwei Punkte verschenkt." Im Top-Spiel gegen Rehren sieht Deppe den Schlüssel zum Erfolg in den Mittelfeldduellen: "Diese Zweikämpfe müssen wir für uns entscheiden. Vielleicht baue ich einen zweiten Sechser ein. Auf jeden Fall können sich die Zuschauer auf Fußball freuen." Ludwig Castaldo ist angeschlagen. Fällt er aus wird Matthias Dortmund als "Ersatzlibero" auflaufen. Olaf Seifert steht mit Muskelfaserriss drei Wochen nicht zur Verfügung. Der TuS Rehren A.O. fiebert genauso wie der SVO dem Kreisliga-Kracher entgegen. Nach dem Punktverlust gegen Lüdersfeld sieht TuS-Trainer Mirko Undeutsch keinen Grund zur Panik: "Wir stehen oben, Obernkirchen muss die Nachholspiele erst einmal gewinnen. Außerdem hat das Team gar nicht so schlecht gespielt." Der TuS-Coach kann am Sonntag in Bestbesetzung auflaufen und ist nicht bange vor der Aufgabe: "Wenn wir in der neuen Saison in der Bezirksliga bestehen wollen, dann müssen wir auch in Obernkirchen bestehen und mit einem zählbaren Erfolg die Heimreise antreten."

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