weather-image
18°
Rolfshagen: Einweihungsfeier am 14. Juni / Ortsbrandmeister wünscht sich neues Dach für den Turm

Im Feuerwehrhaus stecken 5000 Arbeitsstunden

Rolfshagen (la). Nach weitüber 5000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit in den vergangenen zwei Jahren steht der Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Rolfshagen jetzt vor dem Abschluss. Am Sonnabend, 14. Juni, ab 15 Uhr soll mit allen Helfern, befreundeten Vereinen, Wehren und Ehrengästen die Einweihung gefeiert werden.

0000486184.jpg

"Es war einfach wahnsinnig viel zu tun. Etliches warüberhaupt nicht geplant und wir haben auch zahlreiche ,Lie- besdienste' für die Gemeinde übernommen", begründet Ortsbrandmeister Rüdiger Teich die lange Bauphase. Nachdem die neue Fahrzeughalle fertiggestellt war, ging es an die Sozial- und Schulungsräume und das Außengelände. In den Sanitärräumen haben die Feuerwehrleute die Decke vertäfelt, die Heizung erneuert und verschiedene Accessoires ausgetauscht. Ein tiefer Griff in die Kameradschaftskasse war notwendig, um eine Küche zu kaufen, die jetzt aber komplett eingerichtet keine Wünsche offen lässt. Der Multifunktionsraum im Erdgeschoss ist nicht mehr wiederzuerkennen: Die marode Decke wurde erneuert und hell gestaltet, Strahler sorgen für eine ausreichende Beleuchtung. Dass bei der Gestaltung des Treppenhauses mit Dittmar Teich ein Architekt die Finger im Spiel hatte, sieht man auf den ersten Blick. Die weißen Wände wurden stilvoll mit feuerwehrroten Decken kombiniert - ein echter Blickfang. Im Schulungsraum soll jetzt noch eine Theke aufgestellt werden und Tische und Stühle fehlen noch. "Für die Möblierung müssen wir selbst sorgen, aber es ist bereits alles bestellt", sagte Rüdiger Teich. Im Technikraum, hier hat Ulf Kessler für eine funktionierende Heizung gesorgt, wurden von Klaus Nolting Fliesen verlegt. Im neuen Schulungsraum liegt Parkett. Der gesamte Hof wurde gepflastert, Rasenkantensteine als Anschluss zum Multifunktionsplatz verlegt. Da die Maschinenbaufirma Wendt zwischen dem Firmengebäude und dem Feuerwehrhaus einen Flutgraben gebaut hat, musste zur Sicherheit ein Geländer auf der Steinmauer zum Feuerwehrhaus gebaut werden. "Das sind etliche Meter, aber der Flutgraben ist auch für uns sehr gut", stellte der Ortsbrandmeister fest. Außerdem wurde der Übergang vom Flutgraben in den Bachlauf umgestaltet. Sand- und Wasserbausteine wurden dabei verarbeitet. Hier hat der ehemalige Maurer Georg Liß ganze Arbeit geleistet. "Überhaupt hatten wir zum Glück einige wirklich gute Handwerker und zahlreiche fleißige Handlanger, sonst hätten wir das Projekt überhaupt nicht bewältigen können", so Teich. Die "Top Ten" der Helfer werden natürlich bei der Einweihungsfeier namentlich genannt und geehrt. Jetzt müssen nur noch "Klein- und Verschönerungs- arbeiten" erledigt werden. Zum Beispiel haben sich einige Feuerwehrmänner daran gemacht, den alten Turm zu verschönern. Sie streichen die Fenster. Als letztes i-Tüpfelchen wünscht sich Teich, "dass die Gemeinde noch das kleine Turmdach erneuert".



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt