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SG Hohnhorst-Haste empfängt den MTV Großenheidorn / Welches Team hat seine Nerven im Griff

Im Derby geht es um Prestige und Vorherrschaft

Handball (hga). Es ist wieder soweit, in der Oberliga steht das Spiel auf dem Plan, welches das Kriterium "Derby" mit allen dazu gehörenden Facetten fast schon übererfüllt. Die SG Hohnhorst-Haste empfängt den MTV Großenheidorn, in der Haster Sporthalle wird jeder verfügbare Platz vonnöten sein.

Bei diesem Spiel ist alles anders, hier geht es um das Prestige, um Vorherrschaft, um den besseren Platz in der Tabelle. Spielerisch sind beide Mannschaften zu sehr guten Leistungen in der Lage, zu erwarten ist in dieser Hinsicht eher Schonkost. Emotionen und Kampfgeist werden dieses Spiel bestimmen, neben den Torhütern wird die Tagesform eine Rolle spielen. Die Gäste aus der Seeprovinz kommen mit einem Heimsieg über die HSG Northeim im Rücken nach Haste. Das 34:23 wird als Maßstab nicht gelten können, dazu war der Gegner nicht stark genug. Wichtiger ist da schon der Blick auf die allgemeine Statistik. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt ist der MTV seitvier Spielen ungeschlagen. Die Stärke der Mannschaft von Coach Stephan Lux ist die Geschlossenheit, zudem macht es die Mischung zwischen jungen Spielern wie Torben Buhre und erfahrenen wie Maiko Lindemann. Auf die SG wartet eine Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigerte, insbesondere die taktische Disziplin ist dabei ein wichtiger Punkt. Als Gastgeber ist die SG unter Druck geraten, dafür sorgte die Heimniederlage gegen den Lehrter SV. Nicht die Niederlage als solche sorgt für Druck, vielmehr ist es die Art und Weise, in der sich die SG präsentierte. Lux beobachtete den Gegner, sah viele Fehler und eine Mannschaft, die von bereits gezeigten Leistungen weit entfernt war. An einem Debakel nur knapp vorbei geschrammt, soll nun gegen den Erzrivalen aus Großenheidorn eine andere Leistung her. Der am vergangenen Wochenende erstmals seit vielen Monaten Verletzungspause wieder in die Mannschaft zurück gekehrte Martin Engel kann das Heil noch nicht zurückbringen, da ist schon eher ein Paul Schirmer gefragt. Die SG will sich ihren Fans wieder als "geschlossen kämpfende Einheit zeigen", dass kündigte SG- Coach Marc Siegesmund an. Zu guter Letzt wird neben aller Taktik ein Punkt mitentscheidend sein: Wer bei aller Emotion und Einsatz die Nerven am besten im Griff hat und wenige Strafzeiten kassiert, wird einen gewichtigen Vorteil haben. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.




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