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Wählergemeinschaft proBürger tritt im Herbst wieder an – und hat sich viel vorgenommen

Ihr Ziel: Nach der Kommunalwahl ans Ruder

Bad Münder (jhr). Der Dezember war so etwas wie der Monat der Wahrheit für proBürger. Weitermachen – oder das Feld bei der Kommunalwahl im September den anderen Parteien überlassen? „Weitermachen“ lautete die Devise der Wählergemeinschaft, und proBürger-Chef Helmuth Mönkeberg gibt sich nach der Entscheidung seiner Mitstreiter kämpferisch.

H. Mönkeberg

Die Frage nach dem zukünftigen Weg hatte sich die Wählergemeinschaft selbst gestellt, und lange Zeit hatte Mönkeberg nicht mit Sicherheit sagen können, ob proBürger auch bei der nächsten Wahl wieder um die Gunst der Wähler werben wird. Diese Phase scheint nun abgeschlossen. „Wir haben zehn Jahre ordentliche Arbeit gemacht – und wir müssen einfach weitermachen, müssen den Finger in die Wunde legen“, sagt Mönkeberg.

Dass die Gruppierung in der münderschen Kommunalpolitik auch künftig von Bedeutung sein wird, daran hat Mönkeberg keinen Zweifel. Zugute komme proBürger wie auch den anderen kleineren Parteien FDP, Grüne und Linke die Änderung, die nur noch einen Wahlbereich für Bad Münder vorsieht. „Mit fünf oder sechs guten Kandidaten auf der Liste lässt sich da schon etwas machen“, sagt Mönkeberg. Schließlich ist sein Anspruch nicht gering: „Nach zehn Jahren in der Opposition könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass proBürger auch das Ruder mit in die Hand nimmt – wenn es passt“, erklärt er, lässt aber noch offen, welche Konstellationen der Mehrheitsbildung im Stadtrat er dabei im Auge hat.

Selbstbewusst gibt sich der proBüger-Vorsitzende, wenn es um die Rolle der Wählergemeinschaft geht. „Als wir angefangen haben, haben sich die Vertreter der anderen Parteien weggeduckt“, sagt er – doch spätestens seit der vergangenen Kommunalwahl kommen andere Parteien auf der Suche nach Mehrheiten im Stadtrat um Gespräche mit proBürger kaum noch herum.

Während einer Klausurtagung Anfang Februar wollen sich die proBürger-Vertreter auf die Kommunalwahl im Herbst einstimmen und auch die Kandidatenfrage bewegen. Mönkeberg selbst kann sich derzeit sehr wohl vorstellen, erneut für den Kreistag zu kandidieren. „Es gibt bei uns unterschiedliche Auffassungen über eine Beteiligung auf Kreisebene. Einige Mitglieder meinen, wir sollten uns auf Bad Münder konzentrieren, doch ich bin da anderer Meinung“, sagt er. Über die Unabhängige Bürgerliste könnten auch Interessen der Stadt im Kreis vertreten werden – dass so etwas sinnvoll sei, habe beispielsweise die Entscheidung des Kreistages für die KGS Bad Münder gezeigt.



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