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Schwerbehinderte vielfach normal qualifizierte Arbeitskräfte / Nachfrage der Betriebe steigt / "Entscheidend ist die Leistung"

Ihr größtes Handicap sind oft die falschen Vorurteile

Hameln/Rinteln. Sie haben den Status "schwerbehindert" - aber schwerer als seine körperliche Einschränkung behindert manchen Menschen das Vorurteil seines Gegenübers. Zum Beispiel, wenn es darum geht, einen Arbeitsplatz zu bekommen. "Ich erledige meine Arbeit genauso gut wie ein Nichtbehinderter", betont etwa Elmar-Alexander Windeler. Der Hamelner kam vor 38 Jahren mit einem stark verkürzten Bein zur Welt und hat seit dem Einser-Abschluss seines Studiums hunderte Bewerbungen verschickt, viele Vorstellungsgespäche absolviert, auch mehrmals Stellen bekommen, die aber befristet waren. Dass er humpelt und einen Behinderungsgrad von 80 Prozent hat, gibt der Politologe und Soziologe in den Bewerbungen immer ehrlich an. Spätestens beim Vorstellungsgespräch würde das Handicap ja auffallen - in der Regel negativ, obwohl es keine Auswirkungen auf seine Arbeitsfähigkeit habe.

Ute Glüsen (l.) arbeitet als Hauswirtschaftshelferin bei der Bur
Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite


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