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Stiftung „Stadtsparkasse Hessisch Oldendorf“ unterstützt sieben Vereine

Ihr Engagement wird gewürdigt

Hessisch Oldendorf. Ehrenamtliche Tätigkeiten kosten eine Menge Zeit und Engagement der Menschen, die sich mit Leib und Seele einer guten Sache verschrieben haben. Aber in den seltensten Fällen reicht das aus – ohne finanzielle Mittel geht es nicht. Die Stiftung Stadtsparkasse Hessisch Oldendorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unterstützung zu leisten, wo sie gebraucht wird. Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr und insgesamt zum 53. Mal schüttete die Stiftung nun Geld an Vereine aus der Stadt Hessisch Oldendorf aus. Sieben Vereine hatten dieses Mal Anträge gestellt und alle befand das Kuratorium als förderwürdig. Mit insgesamt 15 000 Euro werden die sieben Vereine nun bedacht.

Zum Kuratorium gehören der Vorsitzende Bürgermeister Harald Krüger und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Weserbergland, Friedrich-Wilhelm Kaup. Weiter sind Heinz Beißner, Hans-Joachim Grote und André Horstmeyer Teil des Gremiums und haben mit über die Förderanträge entschieden.

Unter den Antragstellern ist auch das Stift Fischbeck. Äbtissin Uda von der Nahmer nahm stellvertretend den Scheck entgegen. Krüger hatte zuvor gelobt, dass im Stift „Kultur für Normalverdiener“ angeboten werde und nicht nur für eine elitäre Klientel. Von der Nahmer machte deutlich, dass genau das der Anspruch des Stifts sei. „Exquisite Konzerte für alle“, brachte sie es auf den Punkt. Sie freut sich besonders, dass auch immer mehr Hessisch Oldendorfer zu den Jahreszeitenkonzerten kommen.

Auch die DLRG-Ortsgruppe Haddessen erhielt Geld. Krüger stellte die Mühe heraus, die es mache, ein Bad vernünftig und erfolgreich zu führen und dazu noch so viele Freizeitveranstaltungen anzubieten. Henkel betonte die Bedeutung einer DLRG-Ortsgruppe für Haddessen. Seit 1968 ist die Ortsgruppe für den Erhalt und Ausbau des Süntelbades verantwortlich. Immer wieder seien Abiturienten oder Studenten als Arbeitskräfte angestellt und sammelten Erfahrungen fürs Leben, wenn sie sich in der Schwimm- oder Rettungsschwimmerausbildung engagierten. Das Geld aus der Stadtsparkassen-Stiftung kommt im Süntelbad vor allem neuen Materialien für die zahlreichen Veranstaltungen zugute. Neben dem Süntelbad erhält auch der Förderverein Baxmannbad finanzielle Zuwendungen. Stellvertretend war Birgit Elfing anwesend. Gemäß ihrem Motto, kurze Reden seien gute Reden, fasste sie sich auch kurz. Angeschafft hat der Förderverein eine stählerne Schaukelkombination sowie ein Spielhaus, um auch abseits des Beckens für Spielmöglichkeiten zu sorgen.

Der TSV Fuhlen, vertreten von Björn Meyer, sei vielfältig in Fuhlen tätig und engagiere sich für das Zusammenleben. Ob beim Kinderturnen oder bei der Seniorengymnastik – mit Musik gehe alles leichter. Und damit wieder zu Musik geturnt werden kann, kann der TSV von dem Geld der Stiftung eine neue Musikanlage kaufen.

Auch in Großenwieden freut sich der Sportverein über einen warmen Geldregen. Für Sport- und Übungsgeräte hatte Lutz Söffker den Antrag an die Stadtparkassen-Stiftung gestellt.

Musikalisch geht es auch beim VfL Hessisch Oldendorf zu. Walter Eikmeier war zu Gast in der Sparkasse am Marktplatz und nahm von Harald Krüger den Scheck entgegen. Er betonte, wie toll seine Arbeit angenommen werde. Ob von der Kindertagesstätte, dem Kindergarten oder der Grundschule – alle nutzten die Halle gern und oft. „Sie wird schon fast mehr städtisch genutzt als von Vereinen“, scherzte Eikmeier. Zu guter Letzt wird auch der Elternverein der Grundschule Am Rosenbusch mit Fördermitteln bedacht. Peter Siegmann war zu Gast und stellte heraus, dass die Eltern schon viel auf dem Außengelände gestaltet haben – vom Bewegungspark über die Soccerwand bis hin zur Nestschaukel. Aber auch in Sachen Selbstbehauptung der Schüler engagiert sich der Elternverein. Für die vierten Klassen wird ein Deeskalationstraining angeboten. Es gehe einfach darum, auch mal „Stopp“ sagen zu können, erklärte Siegmann. Das Geld aus den Stiftungsmitteln der Sparkasse ist unter anderem für eine Schaukel und als Zuschuss zum Deeskalationstraining gedacht.

Neue Anträge könnten jederzeit gestellt werden, sagte Kaup zum Abschluss. Ende des Jahres werden dann wahrscheinlich wieder Vereine und Ehrenamtliche für ihr Engagement gewürdigt und finanziell unterstützt, da es mit Zeit allein nicht getan ist.cbo




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