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Bessere Anbindung an die Region Hannover

IHK fordert schnellen 2+1-Ausbau der B 65

Landkreis (hin/jl). Der IHK-Wirtschaftsausschuss Schaumburg hat sich für den zügigen 2+1-Ausbau der B 65 zwischen Stadthagen und Bad Nenndorf ausgesprochen. Der Ausbau war während der Sitzung des Gremiums unter dem Vorsitz von Hermann Stoevesandt ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Der Stadthäger Bürgermeister Bernd Hellmann stellte den Mitgliedern den Stand der Planung vor.

Die Bedeutung einer guten Verkehrsinfrastruktur für die Kreisstadt Stadthagen, insbesondere die Verknüpfung der Schaumburger Mittelzentren untereinander, sei besonders wichtig, damit sich die Leistungsfähigkeit der Unternehmen weiter positiv entwickeln könne, legte Hellmann dar. Aus Sicht des Ausschusses ist ein Punkt für den schnellen Straßenausbau besonders wichtig: Gerade in Zeiten stagnierender Wirtschaftsentwicklung entscheiden sich Investoren immer für die bessere Infrastruktur. Die Voraussetzungen dafür seien intakte, leistungsfähige und integrierte Verkehrswege, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK. Angesichts der bereits realisierten und noch geplanten Ausbauvorhaben im Umfeld der Landeshauptstadt Hannover bedarf es nach Auffassung des Wirtschaftsausschusses Schaumburg dringend einer Verbesserung der Anbindung des Schaumburger Landes an die Region Hannoverüber die B 65. Damit würden der Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit verbessert - durch verlässliche und geregelte Überholmöglichkeiten, durch Trennung von Fahrzeugen mit stark unterschiedlicher Geschwindigkeit, durch Beseitigung von Konfliktpunkten. Um den Ausbau hat es, wie berichtet, in den vergangenen Wochen wieder erhebliche Diskussionen gegeben. Vor allem in Kobbensen und im Bereich Bad Nenndorf/Rodenberg liegen die Konfliktpunkte. In Kobbensen strebt die dortige Bürgerinitiative jetzt sogar ein Bürgerbegehren an, und die Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg sind jede für sich mit dem geplanten Trassenverlauf unzufrieden.



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