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Alarm von außen an der Terrassentür

Igel befreit Partnerin

Coppenbrügge. Horst Scheike aus Coppenbrügge hat vier Katzen auf seinem Grundstück. Die Katzen haben keinen Zutritt zum Wohnhaus. Ihre Schlafplätze sind im Carport und diversen Schuppen auf dem Grundstück. Ihr Futterplatz ist auf der Hausterrasse. Wie Horst Scheike weiß, fressen seine Katzen nicht immer ihren Futterteller restlos leer. Das haben verschiedene Vogelarten wie Amsel und Elster und ein Igel sehr schnell mitbekommen. Gegen 21 Uhr gibt es das letzte Katzenfutter. Dann wird die Terrassentür für die Lüftung des Hauses noch eine Weile geöffnet. Um 22 Uhr wird die Terrassentür für die Nacht geschlossen. Scheike hörte um 23 Uhr ein seltsames Geräusch, das selbst den Ton des Fernsehers übertönte. Er ging dem Geräusch auf die Spur und entdeckte einen Igel, der wild an der bis zum Boden verglasten Terrassentür von außen kratzte. Selbst sein Erscheinen verscheuchte das Stacheltier nicht. Dieses Verhalten war ihm neu und Scheike dachte, die Katzen hätten wohl zu wenig Futter für ihn übrig gelassen. Vorsichtig öffnete er die nach außen aufschlagende Terrassentür, um ihn nicht zu verletzen. Dann bereitete er einen kleinen Futternachschlag für ihn vor. In diesem Moment huschte ein Schatten aus dem Haus kommend an ihm vorbei. Auf der Terrasse sah er, es war ein zweiter Igel. Nach einem kurzen Beschnuppern verschwanden beide in der Dunkelheit der Gartenbüsche.

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