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Kleinenbremer Energie- und Kulturwerkstatt startet Reihe von Vorträgen

"Ich kann mir vorstellen, dass sich hier ein Energie-Dorf entwickelt"

Kleinenbremen (ly). Die Kleinenbremer Energie- und Kulturwerkstatt nimmt ihre Arbeit auf. Noch vor der offiziellen Einrichtung in der restaurierten Mönkhoff-Mühle tritt das ehrgeizige Projekt mit einer Reihe von Vorträgen an die Öffentlichkeit. "Wir wollen die Räume mit Leben füllen", erklärt Walter Caselitz, Vorsitzender des Heimatvereins. Anfang September soll der Innenausbau beendet sein. Veranstaltungsort für alle Vorträge ist die Mühle.

"Unsere Ansprüche sind hoch", sagt Dieter Lichte, Bezirksschornsteinfegermeister aus Kleinenbremen und einer der Referenten, ohne falsche Bescheidenheit: "Ich kann mir vorstellen, dass sich hier ein Energie-Dorf entwickelt. Wie üblich halten sich die Kleinenbremer nicht lange mit Einweihungen und Sonntagsreden auf." Der Startschuss fällt mit einem Energie-Frühschoppen am Sonntag, 31. August, von 11 bis 13 Uhr. Themen sind energieeffizientes Bauen sowie der Einsatz von energiesparender Anlagentechnik. Konkret geht es in Vorträgen um "Passivhäuser fast ohne Heizung" sowie den "Einsatz von kontrollierten Be- und Entlüftungsanlagen mit und ohne Wärmerückgewinnung". Vortragen werden der Architekt und Stadtplaner Heino Heine, der Energieberater und Schornsteinfegermeister Tim Lichte sowie Dieter Lichte. Alle drei gehören zu den Referenten der Energie-Agentur Nordrhein-Westfalen. Außerdem spricht Günter Mind vom Kompetenzzentrum Gebäudetechnik in Osnabrück. Gerade in den kommenden Wintermonaten, so hoffen die Veranstalter, dürften Themen wie richtiges Heizen, Senken der Stromkosten oder Dämmen von Gebäuden auf großes Interesse stoßen. Anfang Oktober ist ein weiterer Frühschoppen geplant, damit die Kleinenbremer Bevölkerung einen Eindruck vom Endausbau bekommt. Wie die Energie- und Kulturwerkstatt einmal aussieht, wird sich im Lauf der folgenden Monate und Jahre zeigen. Auf jeden Fall ist genug Platz für diverse Veranstaltungen, Vorträge, Seminare und wechselnde Ausstellungen. Gezeigt werden alte und neue Techniken von Energienutzung und Rohstoffgewinnung. Einziehen könnten auch Exponate oder eine Werkbank. "Wir haben einen Auftrag, und der heißt Umweltbildung", erklärt Angelika Heine vom Vorstand des Heimatvereins. Damit das Thema Kultur nicht zu kurz kommt, gehören zum Angebot auch Lesungen, Musik und Theater, jedoch erst 2009.




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