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Tausende von Besuchern auf der Wirtschaftsschau in Lauenau / Aussteller rundum zufrieden

"Ich habe am laufenden Band geredet..."

Lauenau (bab). Trotz nasskalter Witterung haben tausende Besucher den Weg in den Flecken gefunden. Nicht nur aus Schaumburg waren Fachpublikum und Privatleute zum Gewerbepark gekommen. Auf den vollbesetzten Parkflächen fanden sich auch etliche Kennzeichen aus der Region Hannover und dem Landkreis Hameln-Pyrmont.

Mit Body-Painting ins Moorbad der "Rheuma-Klinik" Bad Nenndorf (

Nach Aussagen der Aussteller galt das Interesse in diesem Jahr insbesondere dem Energiesparen. Anlagen für regenerative Energien wie Solar, Erdwärme und Holzheizungen wurden nachgefragt sowie Dämmung von Gebäuden und Wohnungen. Anklang fand zudem das Beiprogramm. Vor der Bühne gab es kaum ein Durchkommen bei der Moden- und Frisurenschau. Über guten Besuch freuten sich auch die Vereine. Bei Sportveranstaltungen in der "Victoria-Arena" und der Ausstellung der Eisenbahnfreunde war einiges los. Sogar am Freitag sei der Besuch bereits unerwartet gut gewesen, meinen Karl-Heinz und Nicole Bruns von der gleichnamigen Lauenauer Tischlerei. Klaus Kühl, Reisefachmann aus dem Flecken, nimmt an, dass am Sonnabend 12 000 bis 15 000 Menschen bei der Wirtschaftsschau waren. Der Sonntag war nach seiner Meinung noch besser besucht. Endgültige Zahlen trauten sich weder die Organisatoren von der Samtgemeinde noch die Gastgeber der "Lauenauer Runde" vor dem Abschluss der Wirtschaftsschau kund zu tun. Außer für die neuesten Entwicklungen zum Thema Energiesparen und Modernisieren interessierten sich die Kunden für die reichhaltigen Angebote im Sport-, Gesundheits- und Kosmetikbereich. Garten- und Balkonbesitzer ließen sich von den Gartenbau- und Floristikbetrieben in Sachen Begrünung und Pflanzenpflege inspirieren. Besonders die Handwerkeräußerten sich positiv zu der zweieinhalbtägigen Wirtschaftsschau. "Ich habe am laufenden Band geredet, meine Stimme ist ganz heiser", sagte Heizungsbauer Dirk Tetzlaff von der Firma Wehrhahn. "Die Nachfrage ist gut. Bei der Größenordnung von Investitionen müssen die Kunden das aber überschlafen, bevor sie Aufträge erteilen", meint er. Auch Malermeister Thorsten Wehrhahn freut sich über eine "gute Resonanz", "wir haben das am Freitag schon gemerkt", schätz der Feggendorfer die Lage ähnlich wie die Kollegen aus anderen Branchen ein. Auch die Betriebe aus der Stadt Rodenberg sind zufrieden mit ihrem Messeauftritt bei den Nachbarn in Lauenau. Juwelier Wolfgang Maasch und Bernd Oberheide vom Rodenberger Gewerbeverein konnten sichüber mangelndes Interesse an Schmuck und Elektrowaren nicht beschweren. Kleinere Aussteller wie Martina Böhm (Caduceus) und Jörg Ribbentrop ("Jörg's Radstudio) sind ebenso zufrieden mit der Resonanz. Positive Töne ließen auch die Besucher hören. "Es ist gut, dass in Lauenau so etwas passiert", findet "Werner Paul aus Bad Nenndorf. "Es wäre sehr schön, wenn die Rodenberger und Lauenauer Messen mit der Bad Nenndorfer zusammengelegt würden", meint er, "das bietet sich doch an." Seine Frau Elsemarie ist vor allem von "schön vielen Parkplätzen" beeindruckt. "Die Aussteller geben sich Mühe", ist der Eindruck von Marcel Ihrig aus Rodenberg, dem als Eisenbahn-Fan besonders die Modellbahn-Ausstellung gefallen hat.

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