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Interview mit Woodstock-Legende Miller Anderson / Saiten-Virtuose erster Stunde

„Ich bin dabei gewesen, doch von Romantik habe ich nichts gespürt“

„Als ein wirkliches Highlight meiner Karriere kann ich das Woodstock-Festival auch im Nachhinein nicht sehen – es herrschten dort im Laufe der drei Tage teilweise chaotische Zustände – von Romantik jedenfalls keine Spur. Pete Townsend von The Who brachte es auf den Punkt: ,Es war alles in allem eine große Sche..‘. Ich habe Jimi Hendrix beobachtet, als er seine Interpretation von „The Star-Spangled Banner“ gespielt hat – der war einfach nur böse und sauer. Er sollte gegen 22 Uhr spielen – da alle Bands, bedingt durch das schlechte Wetter, überzogen haben, konnte er erst gegen 5 Uhr morgens auftreten. Auch auf dem Open-Air-Gelände herrschte eine Ausnahmesituation, da die erwarteten Besucherzahlen um ein Vielfaches übertroffen wurden. Viele blieben in verstopften Zugangswegen stecken oder wurden von der Polizei wieder nach Hause geschickt – ein Desaster,“ erklärte uns Miller zu Beginn des Interviews.

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