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Design und Motoren aus Deutschland / Gebaut wird der Kompakte in Tschechien

Hyundai i30: Südkoreanisch ist bei diesem Modell nur der Name

Als 1991 Hyundai seinen ersten Kompaktwagen (Pony) nach Deutschland brachte, wurde das von einem eher mitleidigen Lächeln begleitet. 21 Jahre später schickt sich der asiatische Autobauer an, die Golfklasse aufzumischen: Der neue Hyundai i30 hat alles, um zum Bestseller zu werden und der Konkurrenz kräftig einzuheizen. Das um so mehr, da nur der Hersteller südkoreanisch ist, alles andere aber europäisch: Sein Design stammt von Thomas Bürkle (früher BMW), Diesel-Motoren und Fahrwerk wurden im Designzentrum Rüsselsheim entwickelt, und gebaut wird der i30 im tschechischen Nosovice.

„Billig war gestern“, macht Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Deutschland, deutlich. Das allerdings gilt nur für Ausstattung, Qualität und Co. und nicht für den Preis. Denn das Basismodell, der i130 Classic mit dem 100 PS starken Benziner und mit Sechsgang-Getriebe, ist für 15 850 Euro zu haben und damit für weit weniger Geld, als seine Mitbewerber kosten. Erstaunlich zudem dabei die üppige Basisausstattung: In allen Varianten des 4,30 Meter langen und 1,78 Meter breiten i30 sind unter anderem sieben Airbags, Alarmanlage, ABS und EPS, elektrische Fensterheber, Isofix-Kindersitzbefestigung, Lichtautomatik, LED-Tagfahrlicht und Berganfahrassistent ab Werk serienmäßig mit an Bord.

Hyundais jüngster Spross macht einen rundum guten Eindruck. Der Innenraum strahlt ansprechendes Ambiente aus, das Cockpit mit den großen Rundinstrumenten drückt in Kombination mit dem sportlich anmutenden Lenkrad auch dank der sauberen Verarbeitung und guten Materialien Individualität aus, angenehm viel Kopf- und Beinfreiheit gibt’s für alle Passagiere, und auch der Kofferraum bietet mehr als in dieser Klasse üblich. Viel wichtiger freilich ist das Fahrverhalten, und auch das ist sehr stimmig. Dank der Hyundai-eigenen speziellen Unterstützung der Servolenkung (Flex Steer) mit den Modi „Normal“, Komfort“ und „Sport“ lässt sich der i30 per Knopfdruck je nach Fahrweise und Fahrstil prima steuern. Damit im Einklang steht die Motorisierung. Zwei Benziner (1,4 Liter/99 PS und 1,6 Liter/135 PS) und drei Diesel mit 110 und 128 PS Leistung stehen zur Auswahl. Alle geben sich laufruhig, agil und spontan am Gas, und mit ihnen wird der i30 bis zu 197 km/h schnell, wobei der Durchschnittsverbrauch von gut sechs Litern bei den Benzinern und ein wenig mehr als vier Litern bei den Selbstzündern erfreulich günstig ist. hek




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