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Auswärtspleite für Fuhlen-Hess. Oldendorf

HSG verliert 22:23 und braucht ein Wunder

Handball (mic). Das Schicksal der Handballer der HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf scheint nach der bitteren 23:22-Pleite beim TVE Bad Salzdetfurth endgültig besiegelt zu sein. Das die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der WSL-Oberliga punkteten hilft den Weserstädtern nur noch ein kleines Wunder.

"Das war es wohl", befand auch der glücklose HSG-Trainer Ulf Severin. "Da war mehr drin! Doch wir sind an unserer alten Krankheit gescheitert und haben die Dinger nicht reingemacht", ärgerte sich der frustrierte HSG-Coach. In einer kampfbetonten und abwechslungsreichen Begegnung erwischten die Hausherren einen 3:0-Blitzstart. Die Weserstädter erzielten durch Ronny Heppner den 3:3 und 5:5-Ausgleich. Überragender Akteur war Benjamin Timm. Der HSG-Keeper parierte allein fünf Siebenmeter und hielt sein Team mit tollen Glanzparaden den Rücken frei. Maxim Wassilijew, der in der 29. Minute die dritte Zeitstrafe kassierte, traf zur 9:7-Führung, ehe Karl Köpke den knappen 11:10-Pausenstand besorgte. Bereits in der 35. Spielminute erhielt Köpke nach einem Foul ebenfalls die rote Karte. Trotzdem verteidigte die Severin-Sieben ein 14:14-Unentschieden. Der agile Matthias Moldt erhöhte zum 16:14-Vorsprung. Anschließend kippte die Partie. Die Hausherren drehten den Spieß um und zogen mit einem Zwischenspurt über ein 20:18 auf 23:21 davon. Alexander Dorndorf gelang lediglich noch der 23:22-Anschlusstreffer. HSG: Dorndorf 1, Wassilijew 5, Witte 1, Lange 1, Heppner 5, May 6, Köpke 3.



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