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Schaumburg Nord empfängt im Derby den Außenseiter VfL Stadthagen

HSG hat nur ein Ziel: Revanche und Klarstellung der Kräfteverhältnisse

Handball (hga). In der Landesliga steht ein Derby auf dem Programm, das an sich schon für Spannung sorgen würde, dieses jedoch eine Vorgeschichte hat: Die HSG Schaumburg Nord empfängt den VfL Stadthagen.

Es ist von derüblichen Konstellation ein typisches Derby unter zwei Schaumburger Mannschaften, die in der Landesliga mit unterschiedlichem Erfolg spielen - zumindest in der laufenden Saison. Das bei diesem Derby die Vorgeschichte - die in Gestalt des Hinspieles daher kommt - eine Rolle spielt, war nicht unbedingt zu erwarten. Nach sieben Siegen in Folge nahm die HSG, trotz aller Warnungen, die Partie beim VfL zu leicht und verlor 30:31. Vier Tage später folgte die Niederlage gegen den SV Aue Liebenau, der Traum von der Tabellenführung war dahin. Das ausgerechnet die Niederlage in Stadthagen unter Umständen den Aufstieg verhindert, ist ärgerlich und so hat die HSG nur ein Ziel auf der Agenda: Revanche und Klarstellung der Kräfteverhältnisse. "Normalerweise ist die HSG Schaumburg Nord klarer Favorit", räumt VfL-Coach Werner Eyßer freimütig ein. Der VfL steht im Abstiegskampf, das darf die HSG nicht vergessen, angeschlagene Gegner sind nicht nur unbequem, sondern auch gefährlich. "Wir werden uns teuer verkaufen", kündigt Eyßer an, "wenn die HSG uns eine Chance gibt, werden wir sie nutzen." Um den von Verletzungen geschmälerten Kader aufzufüllen, wird Tobias Schöttelndreier von den A-Junioren aushelfen. Auf Seiten der Gastgeber wird HSG-Coach Claas Wittenberg keine besonderen Motivationshilfen benötigen. Allerdings muss die HSG aufpassen, darf nicht überdrehen. Wenn aus gesunder Motivation und Siegeswillen Übermotivation wird, kann der Schuss wieder schnell nach hinten losgehen. Und so werden bei der HSG zwei sattsam bekannte Tugenden von Wittenberg eingefordert, in der Hoffnung, dass die Mannschaft dazu genügend Konstanz hat: Taktische Disziplin und Konzentration. Dazu gehört auch die Aggressivität, die im Hinspiel fehlte. "Die Mannschaft weiß, worauf es ankommt", befindet Wittenberg, der auf den im Urlaub weilenden Jan Juretzka verzichten muss. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.



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