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Hospitant nimmt viele Eindrücke mit

HAMELN. Über den pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz besuchte jetzt Ridha Msilini aus Südtunesien die Elisabeth-Selbert-Schule.

Er hat in Tunesien Germanistik studiert und arbeitet als Deutschlehrer an einem Gymnasium in seiner Heimatstadt Gabès an der Mittelmeerküste. Der Besuch umfasste eine dreiwöchige Hospitation in verschiedenen Klassen und Kursen. Besonders die Berufsschule und natürlich die Sprachförderklassen mit vielen Schülern, die ebenfalls arabisch sprechen, interessierten den weit gereisten Gast. „In der Elisabeth-Selbert-Schule hat jeder die Möglichkeit, in einer angenehmen Umgebung zu arbeiten oder zu lernen, wobei die kulturellen Unterschiede berücksichtigt und respektiert sind“, so sein Fazit. Vor allem die Ausbildungsmöglichkeiten im Ernährungsgewerbe mit Backstube, Küche und Lehrrestaurant sowie die spannende Kreismeisterschaft im Gastgewerbe, die in den Räumen der Schule stattfand, begeisterten den Tunesier.

Msilini nahm auch an einer Exkursion des beruflichen Gymnasiums in den niedersächsischen Landtag und an einer Besichtigung der Landmaschinenfabrik Lemken teil.

In seinem Abschlussbericht hob der Tunesier hervor, wie sehr ihn dieses Praktikum fachlich und menschlich beeindruckt habe und dass viele neue Ideen und Materialien seinen künftigen Deutschunterricht bereichern werden. Mindestens ebenso wichtig war für ihn als Lehrer die Atmosphäre an der Elisabeth-Selbert-Schule: „Diesen Geist, der Liebe, Respekt, Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft beinhaltet, möchte ich gerne mit nach Tunesien nehmen.“ pr




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