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Nienstädter Betreuungseinrichtungen haben regen Zulauf

Hortbetreuung ist gefragt

Nienstädt. Kindergärten, Krippe und Hort in der Gemeinde Nienstädt haben einen guten Zulauf. Die Hortbetreuung soll sogar noch ausgeweitet werden. Das berichteten die Leiterinnen der beiden Einrichtungen in Liekwegen und Sülbeck während der Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses des Rates. Außerdem schauten sich die Mitglieder des Ausschusses die sanierten Räume in der Kita Sülbeck an.

300 000 Euro hat die Gemeinde in den Umbau investiert und nach Begutachtung durch die Politiker ist vor allem aufgefallen, dass die Geräusche angenehm gedämpft klingen. Dies sei auch eine der beabsichtigten Hauptauswirkungen der Sanierung, erklärte Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann. Ansonsten gefiel den Politikern die helle, freundliche Farbgebung und Ausstattung der Kita. Die Räume wurden mit LED-Licht ausgestattet, das durch die milchigen Abdeckungen nicht kalt, sondern gemütlich wirkt. Die einzige Schwierigkeit, die nicht beseitigt werden konnte: Das Mittagessen muss treppauf, treppab in die einzelnen Gruppen transportiert werden, da kein Platz für einen Speiseraum vorhanden ist. „Eine logistische Meisterleistung“, wie die derzeitige Leiterin Anett Panten sagt. Büro und Flur im Erdgeschoss sind nicht renoviert worden, obwohl „die es auch mal nötig hätten“, meint Panten.

Als Hortleiterin berichtete Panten, dass dort ein reger Zulauf herrsche. „Ab Sommer werden wir von 40 auf 50 Plätze aufstocken“, kündigte sie an. So gebe es auch „ein kleines bisschen Luft für spontane Anmeldungen“. Ebenso ist in der Krippengruppe noch etwas frei. Der Kindergarten mit 60 Plätzen habe zurzeit sieben freie Plätze und entlässt dieses Jahr zehn Kinder in die Schule, es gebe aber genau 17 Neuanmeldungen für das neue Kindergartenjahr. Der Bedarf an Ganztagsplätzen steige, so Panten. Ab Sommer seien 33 davon belegt. „Wir wollen aber mehr Ganztagsplätze anbieten.“

„Das ist bei uns genauso wie in Sülbeck“, berichtete Susanne Cording, Leiterin der „Waldwichtel“ in Liekwegen über die Nachfrage nach Ganztagsbetreuung. Auch die anderen Plätze sind gefragt. Von den insgesamt 90 Plätzen sind „fast alle belegt“. Nur drei seien noch frei. 20 Kinder kommen in die Schule. „Wir haben aber schon wieder ebenso viele Anmeldungen, dass wir die 75 Regelplätze, die wir haben, auch brauchen“, sagte Cording.

Ausschussvorsitzender Kurt Schmidt (SPD) erklärte sich die gute Auslastung damit, dass Nienstädt auch Zuzugsgebiet sei. Cording bestätigte den Eindruck. Viele aus Hannover und sogar aus Berlin seien zugezogen. Jörg Prietzel wollte wissen, ob auch Kinder aus Nachbarkommunen in Nienstädt betreut würden. „Rausgeschmissen wird keiner“, versicherte Panten, es seien aber auch nur zwei Kinder, die jetzt bald entwachsen. „Innerhalb der Samtgemeinde sollten wir nicht kleinlich sein“, meint Stefan Fitzner (CDU). bab




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