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Lahmann bleibt Vorsitzender des Seniorenbeirats der Samtgemeinde Niedernwöhren / Engel „Vize“

Holprige Delegiertenwahl zum Start

Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Niedernwöhren ist am Mittwoch erstmals zu einer Sitzung zusammengekommen. Die Versammlung wählte Willi Lahmann erneut zum Vorsitzenden. Holprig wurde es bei der Delegiertenwahl für den Kreisseniorenrat.

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16 Mitglieder umfasst der Beirat, zwölf wurden von den politischen Räten ernannt, vier entsandten die Kirchengemeinden. Namentlich sind dies Marianne Wirth, Heinz Schommerloh und Heinz Hofmann (Pollhagen), Friedrich Seggebruch und Wolfgang Schreiner (Nordsehl), Bruno Bloch, Renate Englisch und Willi Eisenblätter (Lauenhagen), Helmut Busche, Ernst Seeger und Eckart Engel (Niedernwöhren), Willi Lahmann und Walter Schöttelndreier (Meerbeck) sowie Gilda Bender, Rüdiger Dittmann und Ilse Krömer (Wiedensahl).

Die Wahl Lahmanns fiel einstimmig aus, einen anderen Vorschlag gab es nicht. Bei der Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden gingen Amtsinhaber Engel und Dittmann ins Rennen. Auf Engel entfielen neun Stimmen, 14 Mitglieder des Beirats waren anwesend. Dittmann erhielt vier Ja-Stimmen. Damit bleibt Engel Lahmanns „Vize“.

Als Dittmann für den zweiten Stellvertreterposten vorgeschlagen wurde, lehnte der Wiedensahler ab. Die anschließende Suche nach einem Kandidaten entpuppte sich als schwierig. Schließlich ließ sich die Pollhägerin Wirth überzeugen, für die Funktion anzutreten. Sie wurde einstimmig gewählt.

Ebenfalls mit einigem Zögern übernahm Lahmann auch die Posten des Kassierers und des Schriftführers. „Ihr habt ein Vertrauen. Was macht Ihr denn, wenn ich mit der Kasse durchbrenne?“, fragte der neue und alte Vorsitzende, Kassenwart und Schriftführer. „Damit kommst Du nicht weit“, lautete die Replik aus der Runde.

Zu Vertretern im Kreisseniorenrat des Landkreises Schaumburg bestimmte die Versammlung Lahmann und Dittmann. Vorgeschlagen waren Lahmann, Dittmann, Engel und Schommerloh. Dittmann beantragte geheime Wahl, weil ihm die Prozedur „etwas zu chaotisch“ war. Lahmann und einige andere reagierten mit Augenrollen. Es hatte zuvor eine Diskussion über den Wahlmodus der Delegierten gegeben.

Da Lahmann und Dittmann jeweils fünf Stimmen erhielten, musste eine Stichwahl entscheiden, wer festes Mitglied und wer dessen Stellvertreter im Kreisseniorenrat sein soll. Das Votum fiel mit 8:6 Stimmen für Lahmann aus. Das feste Mitglied ist stimmberechtigt, der „Vize“ übernimmt die Stimmfunktion, wenn der „Feste“ abwesend ist. Teilnehmen können beide gemeinsam an den Sitzungen des Kreisgremiums.



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