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Hohes Gras auf den Spielplätzen sorgt für Unmut

BAD MÜNDER. Löwenzahn, Wildblumen und Grashalme, die einem Erwachsenen fast ans Knie reichen – sicherlich keine guten Voraussetzungen für ein entspanntes Spielen. Denn diese Situation findet sich nicht etwa auf einer Waldwiese, sondern etwa auf der Wiese des Spielplatzes an der Wilhelm-Raabe-Straße in der Kernstadt.

Auf einigen Spielplätzen – wie hier an der Wilhelm-Raabe-Straße – kommt durch das hohe Gras derzeit wenig Spaß auf. Foto: Genschick
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Eltern und Großeltern sind verstimmt: Besonders für kleinere Kinder ist ein Herumtollen in dem hohen Gras nur schwer möglich, und einen Fußball könnte man schon gar nicht mehr sehen.

„Das ist kein böser Wille“, versichert Hans-Jürgen Lamp, Leiter des Baubetriebsamtes in Bad Münder. Im Moment befinde sich das Gras in der Hauptwachstumsphase. Daher wachse es zu Beginn der warmen Jahreszeit sehr schnell, beruhige sich dann aber auch wieder. „Wir versuchen, so schnell wie möglich alle Spielplätze herzurichten“, sagt Lamp, doch so einfach ist das für den Bauhof nicht, denn: „Wir sind unterbesetzt. Personell sind wir nicht da, wo wir hinwollen.“ Dies liege zum Einen in der Vorgabe der Politik, zum anderen „sind wir kein ganz junges Team mehr, und die Jugend rückt nicht so schnell nach“.

Doch die Unterbesetzung führt noch zu anderen Problemen: Wenn, wie es aktuell der Fall sei, viele Unterweisungen planmäßig anstünden und Kollegen ausfielen, dann bleibe die Arbeit liegen, sagt Lamp. „Das können wir leider nicht ändern.“ Auch die vielen Feier- und Brückentage im Mai hätten zu Verzögerungen geführt. Zudem brächten Notfalleinsätze, wie etwa abgebrochene Äste, viel Müll oder Vandalismus den Zeitplan des ohnehin unterbesetzten Teams durcheinander.

Im Abstand von mehreren Wochen kontrollieren die Mitarbeiter des Bauhofs die städtischen Spielplätze im ganzen Stadtgebiet. Dabei fallen Mäharbeiten, Randarbeiten und eine generelle Reinigung des Spielplatzes auf dem Programm. „Wenn wir Zeit haben, entkrauten wir auch möglichst viele Sandflächen“, berichtet Lamp. „Aber das Problem ist, dass wir ständig andere Aufgaben nebenbei erledigen müssen, die sofortigen Handlungsbedarf haben.“

Den Nutzern der Spielplätze verspricht er aber: „Wir sind dran.“



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