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Vorletzter TuS Pewsum gewinnt das Kellerduell trotz Ampelkarte

Hohe Investitionen mit null Ertrag: VfL Bückeburg verliert mit 0:1

Niedersachsenliga (jö). Eineübermäßige Bedeutung haben die Bückeburger Niederlagen nicht mehr, aber das 0:1 gegen den Vorletzten und Tabellennachbarn TuS Pewsum tat trotzdem weh. Das Spiel war symptomatisch für den gesamten Saisonverlauf: viel Aufwand, kein Ertrag! "Wir haben viel investiert, aber uns zu wenig Chancen erspielt", fand auch VfL-Trainer Timo Nottebrock.

Gegen die dicht gestaffelte Abwehr von Pewsum gab es für Ferit T

Pewsum hatte den Sieg nicht verdient. Die spielerische Vorstellung der Ostfriesen war dürftig. Weil Bückeburg aber vor der Pause in ein, zwei Szenen hinten nicht aufpasste, gingen die Gäste in der 13. Minute in Führung. Christian Diener erwischte einen langen Querpass und zog den Ball schön ins lange Eck. Tim Engler stand auf dem falschen Fuß. Danach entwickelte sich ein einseitiges Spiel. Der durchaus engagierte VfL Bückeburg hatte 70 Prozent Ballbesitz, während der TuS Pewsum immer seltener den Weg bis zum gegnerischen Tor fand. Vor der Pause hatten die Platzherren aber kaum Torchancen. Beim schönen Freistoß von Martin Prange (24.) und beim Schlenzer Richtung Dreieck von Torben Deppe (29.) ergaben sich dieeinzigen gefährlichen Szenen. Nach dem Wechsel wurden die Bemühungen des VfL ein wenig konkreter. Pewsum verwaltete seinen Vorsprung mit reiner Abwehrarbeit. Nach vorne unternahmen die Gäste nach einer Stunde fast gar nichts mehr. Thielke Bökhoff hatte von Schiedsrichter Amir Comaga in der 60. Minute die Ampelkarte verabreicht bekommen. Doch selbst gegen zehn Ostfriesen blieb dem VfL das hochverdiente Ausgleichstor verwehrt. Die beste Möglichkeit hatte Nico Werner, der nach einer Kopfballablage von Alexander Bremer den Ball in der 71. Minute aus sechs Metern über das Tor zimmerte. Dem VfL Bückeburg fehlte die Genauigkeit beim letzten Zuspiel und die Cleverness im Abschluss. Bremers Sturmpartner Kastriot Hasani blieb bis auf eine Szene in der 70. Minute völlig wirkungslos. VfL: Engler, Könemann, Werner, Prange, Thom, Bremer, Fritsche, Deppe, Tarak, Steininger, Hasani.



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