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Gute Nachrichten für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Heuerßen

Hoffnung in Sicht

Heuerßen/Lüdersfeld. Eine Lösung der Finanzierungsprobleme für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Heuerßen scheint in Sicht. Und das ist auch dringend nötig, denn das Gebäude ist nicht nur viel zu klein, sondern auch in einem äußerst bedenklichen Zustand.

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Autor:

Tina Bonfert

„Gerade hatten wir wieder mit einem Wassereinbruch zu kämpfen“, sagt Ortsbrandmeister Friedhelm Stahlhut. Das Feuerwehrgerätehaus sackt immer weiter ab, in der Fahrzeughalle ist nicht einmal genügend Platz vorhanden, dass alle aktiven Feuerwehrmänner ihre Einsatzkleidung unterbringen können und den Einsatzwagen herauszufahren ist Zentimeterarbeit.

Nachdem der erste Entwurf, den Architekt Frank Taylor bei der vergangenen Ausschusssitzung präsentierte, mit rund 700 000 Euro zu Buche schlug (wir berichteten), haben die Verantwortlichen sich noch einmal zusammengesetzt und über Einsparmöglichkeiten beraten. „Wir haben uns noch einmal mit allen Verantwortlichen über die nötigen Ausgaben beratschlagt und konnten eine erhebliche Kostenreduzierung erarbeiten“, so die gute Nachricht von Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther. Das Ergebnis des neuen Entwurfs wird in der nächsten öffentlichen Sitzung des Feuerschutzausschusses am 21. November vorgestellt. Ohne Kompromisse von beiden Seiten sei es kaum möglich solche Projekte finanziell zu stemmen, betont Günther. „Wir haben den berechtigten Anliegen der Feuerwehr Rechnung getragen, aber alle Wünsche können wir eben nicht finanzieren“, erklärt der Samtgemeindebürgermeister.

Auch beim Feuerwehrgerätehaus in Lüdersfeld ist „der Lack ab“, wie Ortsbrandmeister Thomas Schwabe es ausdrückt. Obwohl der Zustand nicht ganz so dramatisch ist, wie in Heuerßen, kämpfen auch die Feuerwehrleute in Lüdersfeld mit Platzproblemen und sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten. „Die Energiekosten sind immens hoch, und der Außenbereich viel zu klein. Wenn die Kinder der Kinderfeuerwehr draußen toben, bekomme ich Bauchschmerzen“, sagt Schwabe. Zunächst wird jedoch das Feuerwehrgerätehaus in Heuerßen in Angriff genommen, danach soll Lüdersfeld folgen.

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