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SPD-Ortsverein kritisiert Neuzuschnitt der Wahlkreise

"Hoffentlich wird Hohenrode jetzt nicht das Schlusslicht"

Hohenrode-Strücken (rd). Der Rückblick auf die Kommunalwahl und das vergangene Jahr hat die Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hohenrode-Strücken geprägt. Eine Sorge treibt die Genossen dabei besonders um: die Position Hohenrodes durch den Neuzuschnitt der Landtagswahlkreise.

Die Anwesenden kritisierten den Neuzuschnitt der Landtagswahlkreise. Zum einen werde der Landkreis Schaumburg dadurch zerschnitten, zum anderen verliere auch Hohenrode seinen bisherigen Vertreter im Landtag, Heiner Bartling, der sich für den Radweg an der L 433 besonders stark eingesetzt hatte. "Man kann nur hoffen, dass Hohenrode nicht zum Schlusslicht bei Landtagsangelegenheiten wird", resümierte Schriftführer Andreas Radtke. "Wir müssen auf Hessisch Oldendorf und den Landtagsabgeordneten Volker Brockmann zugehen", forderte Gerlinde Göldner-Dorka. Zuvor hatte Ortsvereinsvorsitzender Bernd Wübker vom Kommunalwahlergebnis und der Konstituierung des Ortsrates berichtet. Er bedauerte, dass Thomas Fricke nicht zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt wurde, obgleich die SPD die zweitbeste Fraktion stellt. Eine strukturelle Verbesserung sei der 2006 erstellte Radweg, ferner die Sanierung der Straße vor dem Berge sowie auch die Neugestaltung des Festplatzes. Für 2007 steht im Rahmen der Dorferneuerung die Neugestaltung des Eingangsbereiches an, "wobei", so Bernd Wübker, "eine große Lösung mit Freilegung des Baches die attraktivste Variante wäre". Gerlinde Göldner-Dorka verdeutlichte die Position der SPD zur Steinangerbebauung und wies auf die Möglichkeit hin, energetische Innovationen wie Solaranlagen, Photovoltaikanlagen oder ein Blockheizkraftwerk im städtebaulichen Vertrag festzulegen. "Besonders vor dem Hintergrund des Klimawandels sollte sichdie Stadt bewusst ökologische Schwerpunkte setzen."

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