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Höherer Zuschuss für Kindergarten

Helpsen (mw). In seiner jüngsten Sitzung hat der Rat der Gemeinde Helpsen die 1. Nachtragshaushaltssatzung und den Nachtragshaushaltsplan für das Haushaltsjahr 2007 beschlossen.

Dem Vorbericht zum 1. Nachtragshaushaltsplan der Gemeinde Helpsen für das Haushaltsjahr 2007 ist zu entnehmen, dass seit dem am 30. Januar vom Gemeinderat beschlossenen Haushaltsplan 2007 "zum Teil beträchtliche Veränderungen gegenüber den Ursprungsansätzen" eingetreten sind, die es gerechtfertigt erscheinen lassen, einen Nachtragshaushaltsplan zu erlassen. Einige Inhalte des Vorbericht sowie des Nachtragshaushaltsplans: Der Umfang des Verwaltungshaushalts steigt durch den Nachtragshaushaltsplan um 128 100 Euro auf nunmehr 2 289 400 Euro - jeweils in Einnahmen und Ausgaben. Erhebliche Veränderungen erfahren die veranschlagten Beträge für den Kindergarten Bergkrug. Insgesamt erhöht sich dessen Zuschussbedarf für die Gemeinde Helpsen auf 92 800 Euro. Gründe sind die entfallende Gebühr für den letzten Kindergartenjahrgang (hierbei werden entsprechende zusätzliche Landesmittel erwartet) und die durch die erweiterten Betreuungszeiten um rund 36 000 Euro gestiegenen Personalkosten. Die Entwicklung des Steueraufkommens der Gemeinde wird als "sehr erfreulich" bezeichnet. Bei der Gewerbesteuer werden Mehreinnahmen in Höhe von 60 000 Euro erwartet, der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer steigt um 43 000 Euro und die Beteiligung an der Umsatzsteuer um 10 000 Euro. Aus der Konzessionsabgabe an die E.on Westfalen Weser AG erwartet die Gemeinde eine Mehreinnahme von 29 000 Euro, wobei eine entsprechend hohe Nachzahlung aus dem Abrechnungsergebnis 2006 geleistet wurde. Der Umfang des Vermögenshaushalts steigt durch den Nachtragshaushaltsplan um 37 200 Euro auf nunmehr 398 500 Euro. Während bei der Sanierung des Sportplatzes in Südhorsten 10 000 Euro eingespart werden konnten, stiegen die Ausgaben für den Ausbau des dortigen Sportheimes nebst Wohnung um 55 000 Euro auf 70 000 Euro. Im Bereich des Straßenbaus werden statt 60 000 Euro nur 42 000 Euro an Zuschüssen erwartet, da einige der geplanten Investitionen nicht zuschussfähig sind. Für den Rückkauf von Grundstücken im Gewerbegebiet sind 40 000 Euro eingeplant. Der Ausgleich des Vermögenshaushalts erfolgt durch den Überschuss des Verwaltungshaushalts und durch eine Rücklagenentnahme, die um 29 700 Euro auf nunmehr 231 000 erhöht wurde. Laut Bürgermeister Adolf Neitsch ist der beschlossene Nachtragshaushalt 2007 in Anbetracht alle Haushalte und Nachtragshaushalte, die er in seiner langjährigen Amtszeit "mitgemacht" habe, "gar nicht mal so schlecht".

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