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Vehling: Querungshilfe nicht in Sicht

Höchste Priorität für die Stemmer Ortsdurchfahrt

Stemmen (gus). Auf der Reise zum durchgehenden Fußweg an der Stemmer Ortsdurchfahrt (Landesstraße 446) hat die Gemeinde Hespe eine weitere Etappe bewältigt. Für den kniffligen Punkt "Tegt meiers Ecke" ist eine Lösung gefunden worden.

Gemeindebürgermeister Werner Vehling teilte dem Hesper Rat mit, dass an der Einmündung der Kreisstraße 19 auf die L 446 der geplante Gehweg etwa zwei Meter vom Haus der Familie Tegtmeier abgerückt werden soll. Das führe zu einer erheblichen Sichtverbesserung für Verkehrsteilnehmer, die vom Kohlenweg über die Kreuzung fahren. Was viel bringt, kostet in diesem Fall auch viel. Vehling sprach von "erheblichen Mehrkosten", die mit den an der Straßenbaumaßnahme beteiligten Stellen - das Land Niedersachsen und der Kreis Schaumburg - abzustimmen seien. Das neue Vorhaben solle aber unabhängig davon, ob Land und Kreis finanzielle Unterstützung zusagen, in die Planung aufgenommen werden. Im Rat gab es keinen Widerspruch. Vehling erinnerte an die Dringlichkeit des Vorhabens. Die L 446 sei nicht umsonst vom Landkreis mit der höchsten Priorität in puncto Sanierung bedacht worden. Die Straße sei teilweise nur 5,50 Meter breit und habe keinen Mittelstreifen. Nach der Freigabe der neuen L 772 kurz hinter der Landesgrenze werde mit deutlich mehr Verkehr gerechnet. Derzeit, so Vehling, passieren durchschnittlich rund 4600 Fahrzeuge die Stemmer Ortsdurchfahrt. Der geplante 1,50 Meter breite Gehweg soll den ersten Bauabschnitt im Bereich des Lidl-Marktes ergänzen. Diesen hatte die Gemeinde Hespe einst selber finanziert, sagte der Bürgermeister. Wegen der Finanzschwäche der Gemeinde sei mit einer Förderung von 75 Prozent der zuschussfähigen Kosten zu rechnen. Eine Querungshilfe ist nach Worten Vehlings nicht in Sicht. Dafür sei die Frequenz an Fußgängern zu gering. Auf Nachfrage sagte der Bürgermeister, das Land Niedersachsen bezahle Fahrbahninseln oder Zebrastreifen erst ab 50 Passanten pro Stunde.




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