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Schon die alten Babylonier nutzten Lehm zum Bau ihrer Häuser / Lehmbauplatte reinigt die Luft

Historischer Baustoff wird wieder modern

Platten aus Lehm an den Innenwänden – für viele Hausbesitzer ist dies noch eine recht ungewohnte Vorstellung. Wandverkleidungen aus Holz oder Gipskarton beziehungsweise die monolithische Wand mit Putz oder Tapete beherrschen weithin den Innenausbau. Das war allerdings nicht immer so. Lehm ist einer der ältesten Baustoffe der Menschheit, der schon im alten Babylon benutzt wurde.

In Europa lernten die Menschen bereits vor langer Zeit mit Lehm umzugehen und verarbeiteten ihn in unterschiedlichen Bauwerken, wie historische Funde und bauliche Relikte belegen. Beliebt war das Einarbeiten von Lehm in Palisaden und Flechtwände. Später kam das Material besonders beim Bau von Fachwerkhäusern zum Einsatz, die immer noch historische Stadtbilder prägen. Heute ist der bewährte Naturstoff wieder aktuell: Mit der jüngst von Hart-Keramik in Schirnding entwickelten Lemix-Platte erlebt das traditionsreiche Baumaterial derzeit eine echte Renaissance.

Im Innenbereich von Gebäuden entfaltet Lehm in spezieller Weise die in Jahrtausenden bewährten Materialvorteile des Baustoffes: Er besitzt nämlich eine sehr geringe Gleichgewichtsfeuchte von nur 0,4 bis 0,6 Gewichtsprozenten. Durch den Einsatz der Lemix-Platte im Innenausbau werden daher Holz und andere organische Stoffe wie Tapeten trocken gehalten und nicht von Schimmelpilzen oder Insekten befallen. Selbst in besonders anfälligen Räumen wie Küche oder Bad hat der Schimmel laut Hersteller keine Chance. Dies bedeutet nicht nur die Vermeidung unästhetischer Anblicke und unangenehmer Gerüche, sondern einen soliden Schutz für die Gesundheit der Bewohner vor den schädlichen Schimmelsporen.

Ein zusätzliches Wohlgefühl ruft der klimatische Effekt der Lehmbauplatte hervor: Sie ist laut Hersteller in der Lage, Luftfeuchtigkeit relativ schnell aufzunehmen und wieder abzugeben. Dadurch reguliert sie die Feuchtigkeit der Raumluft und trägt maßgeblich zu einem gesunden Raumklima bei. Ungebrannte Lehmplatten nehmen in nur zwei Tagen etwa 30 Mal mehr Feuchtigkeit auf als gebrannte Ziegel. Die Folge ist eine relative konstante Luftfeuchtigkeit um die 50 Prozent. Sie erzeugt das ganze Jahr hindurch ein angenehmes Wohnklima: Schleimhäute trocknen weniger schnell aus, was Erkältungskrankheiten vorbeugt. Es ist ferner belegt, dass Lehm in der Lage ist, im Wasserdampf gelöste Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Darüber hinaus gibt es Anzeichen dafür, dass der Baustoff generell die Raumluft reinigt und Gerüche absorbiert.

PR Spezial / Hart Keramik

Behagliches Wohngefühl: Geringe Gleichgewichtsfeuchte vermeidet Schimmelbildung selbst in Nassräumen.

Hart Keramik

Platten aus Lehm an den Innenwänden können nachweislich die Raumluft um ein Vielfaches verbessern.

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