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"Sportfreunde kleine Brücke" gewinnen das 6. Echtorfer Hobbyfußballturnier / Freibiertradition "ganz großer Sport"

"Hinterhof-Cup" lockt viele Sportfreunde nach Echtorf

Echtorf (hga). Die "Sportfreunde kleine Brücke" aus Tallensen-Echtorf haben das 6. Echtorfer Hobbyfußballturnier gewonnen, setzten sich im Finale gegen "Hart-Style Germany" mit 2:1 durch. 23 Mannschaften mit insgesamt 186 gemeldeten Hobbykickern absolvierten 49 Spiele, ehe der Sieger feststand. Von Bad Nenndorf bis Kleinenbremen reichte das Gebiet, aus denen die teilnehmenden Mannschaften den Weg nach Echtorf fanden.

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Eigentlich fand das Ganze an zwei Orten statt: Gespielt wurde im Garten der Familie Wittkugel in Echtorf, der Regiewagen sowie das gesamte Verpflegungsequipment stand in Deinsen im Garten der Familie Nerge. Genau zwischen diesen Gärten verläuft die geografische Grenze zwischen beiden Orten. Der Austragungsort brachte dem Hobbyturnier auch den ortsinternen Namen "Hinterhof-Cup" ein. "Wir brauchen hier nur aufzubauen - und die Leute kommen", konstatierte Jörn Wittkugel, der im Regiewagen die Fäden in der Hand hielt, das Dorf nahm regen Anteil an der Veranstaltung. Der Regiewagen ist eigentlich der "Aida-Clubwagen", ein in Echtorf beheimateter Erntewagen, dessen Besatzung aus acht Paaren besteht, die für die Organisation des Turniers verantwortlich zeichneten. Als Stadionsprecher fungierte Klaus Feldmann, der immerhin Erfahrungen als Stadionsprecher beim VfL Bückeburg vorwies. Während Wittkugel am Laptop Ergebnisse und Musikwünsche entgegennahm, herrschte rund um die Verpflegungsstände reger Betrieb. Fußball spielen macht hungrig, 800 Bratwürste fanden ihre Abnehmer. Auf dem Spielfeld kämpften derweil die Teams wie etwa die "Semmel-Techniker": Da war der Name Programm, die Mannschaft repräsentierte eine Bad Nenndorfer Bäckerei. Mannschaften wie "Brotlose Kunst" und "Die Gesichtselfmeter" bewiesen Phantasie bei der Namensfindung. "Wir sind nicht die Besten, aber die Lustigsten", erklärte Simone Bruns, die mit Tochter Laura das Team der Ortsfeuerwehr Seggebruch unterstützte. Nach Abschluss der Spiele und der Siegerehrung schlug die Stimmung noch einmal richtig hoch, ab 22 Uhr gab es Freibier - eine Tradition, die Wittkugel als "ganz großen Sport" bezeichnete.

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