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Spielmannszug Obernkirchen berichtet vom Kölner Karneval / Aktive geehrt

"Hinterher sind wir richtig kaputt"

Obernkirchen (sig). Der Obernkirchener Spielmannszug ist nicht nur bei Schützenfesten in seinem Element, sondern inzwischen auch beim Karneval. Jahr für Jahr begeben sich die heimischen Musiker auf die Reise in eine Metropole des närrischen Treibens - nach Köln. Und dort beweisen sie beachtliche Standfestigkeit.

Bei der Hauptversammlung im "Gelldorfer Krug" erinnerte der 1. Vorsitzende Michael Schneider in seinem Rückblick an den bekannten "Veedels- zoch", der am Tag vor dem Rosenmontag durch die Domstadt zieht. Seit dem Jahr 2000 sind die Obernkirchener dabei, eingeladen von der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiss Alt- Lunke aus Köln-Longerich. Gegen diesen Umzug sind alle Schützenfeste im Schaumburger Land ein Kinderspiel - das Spektakel dauert nämlich bis zu fünf Stunden. Schneider: "Und hinterher sind wir immer richtig kaputt, aber Spaß hat's doch gemacht." Deshalb werden die Obernkirchener auch im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sein. Natürlich ist der Spielmannszug, der von 1955 bis 1980 fester Bestandteil des Obernkirchener Bürgerbataillons war, auch immer wieder bei den Schützenfesten in der Region vertreten. Im vergangenen Jahr musizierten sie in Stadthagen, Obernkirchen, Bückeburg, Neuenknick und Rehren. Daneben gab es eine Reihe weiterer Anlässe wie Familienfeiern oder Geburtstage von Mitgliedern. Erfolgreich vertreten sind die Obernkirchener Spielleute auch bei den Stadtmeisterschaften im Boule. Sie können jetzt auf der neuen Anlage vor dem Gelldorfer Feuerwehrhaus trainieren. Für den diesjährigen Wettbewerb wurden zwei Mannschaften gemeldet. Ein Kummer plagt jedoch den Vorstand: Man benötigt dringend musikalischen Nachwuchs, um auch in den nächsten Jahren spielfähig zu bleiben. Das Gemeinschaftserlebnis in einem Musikzug mache doch einfach Spaß, meint Michael Schneider. Deshalb sollen hier noch einmal die Übungszeiten genannt werden: alle zwei Wochen montags von 18.30 bis 19.30 Uhr für die Jugendlichen und anschließend für die Erwachsenen. Geübt wird im Dorfgemeinschaftshaus. Ehrungen gab es für folgende Aktive: Renate Hose, Stefanie Zastrow und Sabine Heeg. Alle drei Passiven, die eine Nadel erhielten, sind Führungskräfte der Bürgerschützen. Dazu gehören Stadtkommandant Wolfgang Anke, Adjutant Klaus Scholz und Michael Süper, der früher sogar im aktiven Zug mitwirkte.




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