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AWO stellt ambulante Palliativberatung vor / Schwerpunkt Beratung

Hilfen für schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Bückeburg (bus). Die Ambulante Palliativberatung in Schaumburg ist jetzt in der Bückeburger Seniorenbegegnungsstätte vorgestellt worden. Das Angebot der Arbeiterwohlfahrt (AWO) richtet sich hauptsächlich an schwerkranke Menschen mit Tumorerkrankungen, AIDS sowie neurologischen oder chronischen Erkrankungen. "Die meisten Menschen haben den Wunsch, solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu leben", erläuterten der Allgemeinarzt und Palliativmediziner Friedrich Henze (Meerbeck) und Diakonie-Schwester Elfi Cordes. Die Unterstützung greife vor allen Dingen im fortgeschrittenen Stadium einer Erkrankung.

Friedrich Henze: Die meisten Menschen haben den Wunsch, solange

In dieser Situation seien die Erkrankten und deren Angehörige oft unsicher und ratlos, litten unter Schmerzen und anderen Beschwerden. Henze: "Wir besuchen die Patienten oder stehen telefonisch zur Verfügung." Aber: "Wir leisten keine Grund- oder Behandlungspflege oder ärztliche Betreuung." Schwerpunkte der Arbeit stellten Beratung und Anleitung der Patienten und Angehörigen bei Fragen zu Pflege, Ernährung, Flüssigkeitsabgabe und zum Wohlbefinden des Kranken dar. In Zusammenarbeit mit Angehörigen und Hausarzt will der Dienst Beschwerden wie Schmerzen,Übelkeit, Wundprobleme, Luftnot, Unruhe und Ängste lindern. Auch die optimale Versorgung des Patienten soll erarbeitet und sichergestellt werden. Außerdem gehe es darum, die Lebensqualität zu verbessern und zu erhalten. Das Angebot kann von Patienten, Angehörigen, Pflegediensten, Hausärzten, Krankenhäusern, Beratungsdiensten sowie Alten- und Pflegeheimen in Anspruch genommen werden. Die Beratungen sind kostenfrei. Cordes: "Eine gute Zusammenarbeit mit Hausärzten, Pflegediensten, Krankenhäusern, Hospizdiensten, Seelsorgern und anderen Einrichtungen ist uns wichtig." Die Palliativberatung (palliativ = lindernd) ist im Festnetz unter der Rufnummer (05721) 934217, während der Bürosprechzeiten (Echternstraße 38, 31655 Stadthagen) donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr sowie von 17 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung zu erreichen. Unter dem Mobilanschluss (0176) 51 44 07 89 besteht eine 24-Stunden-Rufbereitschaft.

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