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Spende der DAK für Morbus-Bechterew-Gruppe / Nachsorge und Aufklärung

"Hilfe zur Selbsthilfe" weiter fördern

Bückeburg. Selbsthilfegruppen ergänzen wirksam die professionellen Angebote des Gesundheitswesens und tragen dazu bei, dass die Patienten durch gegenseitige Hilfe und Beratung ihre Krankheit besser bewältigen können. Diese Anforderung erfüllt auch die "Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew" in Luhden.

Ewald Stemmeüberreichte Rüdiger Schmidt den Spendenscheck.

Die DAK unterstützt die Arbeit der Selbsthilfegruppe mit einer finanziellen Förderung von 1500 Euro. Ewald Stemme, Bezirksgeschäftsführer der DAK Bückeburg, überreichte einen entsprechenden Scheck an den Landesvorsitzenden des Landesverbandes Niedersachsen, Rüdiger Schmidt. Wie er während der Scheckübergabe sagte soll das Geld für ein Jugendseminar verwendet werden, das im November in Bad Eilsen stattfinden soll. Es gehe um Vorsorge, so Schmidt weiter. Morbus Bechterew könne bereits bei 20-Jährigen auftreten. Die Früherkennung sei schwierig, oft würden Ärzte mit ihren Diagnosen daneben liegen. Die Medizin erreiche immer neue Fortschritte, merkte Stemme an. Doch nach einer Behandlung blieben oft körperliche oder seelische Beeinträchtigungen zurück, seien die Betroffenen oft auf sich gestellt. Auf Grund der gesellschaftlichen Veränderungen mangele es vor allem an Unterstützung im sozialen Bereich. Hier setzt aus Sicht der DAK die wichtige Arbeit der Selbsthilfegruppen ein. Der Kranke ist oft weder ein gleichberechtigter Partner seines Arztes noch verfügt er über alle für ihn persönlich wichtigen Informationen. Die Selbsthilfegruppen bieten die notwendige Unterstützung. Patienten, die sich in einer Selbsthilfegruppe engagieren, setzen sich nicht nur offensiv mit ihrer Krankheit auseinander, sondern auch kritisch mit dem Medizinbetrieb. Rüdiger Schmidt und Ewald Stemme verfolgen auch künftig das gemeinsame Ziel: "Hilfe zu Selbsthilfe" ermöglichen



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