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Volksbank unterstützt die Niedernwöhrener Kalthausgemeinschaft / Mitglieder werden weniger

Hilfe für frostige Zeiten

Niedernwöhren. Viele kleine Läden auf den Dörfern müssen heute schließen, weil sie nicht mehr überleben können. Immer mehr Geschäftsstellen und Filialen von Banken und Post machen dicht – aber das Kalthaus neben der Niedernwöhrener Volksbankfiliale hält sich wacker. Das 1958 gegründete Kühlhaus hat noch die Hälfte seiner rund 260 Kühlfächer vermietet. Um die Tradition in Niedernwöhren noch eine Weile zu erhalten, unterstützt die Volksbank Hameln-Stadthagen die Kalthausgemeinschaft jährlich mit etwa 2000 Euro.

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„Es ist uns ein Anliegen, dass im Dorfleben noch etwas passiert“, erklärt Michael Joop vom Volksbankvorstand zur Freude von Hanna Mensching-Buhr und Denis Laroche von der Kalthausgemeinschaft. Durch die Zunahme von Hofläden und das Umdenken vieler Menschen, die heute lieber Fleisch aus der Region als aus der Massenproduktion kaufen, hoffen die beiden, dass auch das kleine Kühlhaus wieder mehr an Bedeutung gewinnt.

Rund 65 Mitglieder unterstützen die Traditions-Gemeinschaft, aber es werden immer weniger. Zusätzlich gibt es derzeit rund 70 Kunden – von Wölpinghausen bis Wendthagen –, die nicht Mitglied sind, aber trotzdem ein oder mehrere Fächer mieten, um dort ihre Fleischwaren, aber auch Obst und Gemüse zu lagern.

„Einmal kam jemand, der wollte, dass wir auf einmal 250 Hühner unterbringen“, erinnert sich Renate Rohrßen, die gemeinsam mit ihrem Mann Willi als Kaltwärter die „gute Seele“ des Kühlhauses bilden. kil



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