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Geschichtswerkstatt spendet 2100 Euro / Helmhold: Menschen mehr denn je auf Hilfe angewiesen

Hilfe für drei weißrussische Organisationen

Bückeburg (bus). Die Geschichtswerkstatt der Herder-Schule hat den finanziellen Erlös des im April dieses Jahres organisierten Gedenkmarsches von Bückeburg in den Steinbruch Steinbergen weißrussischen Organisationen zur Verfügung gestellt. Mitglieder der Werkstatt überreichten im Beisein von Schirmherrin Ursula Helmhold einen symbolischen Scheck an Friedrich Winkelhake, der für den sicheren Transport des Geldes verantwortlich zeichnet. Insgesamt spendeten die Realschüler 2100 Euro.

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Mit dem Marsch, zu dessen Teilnehmern auch Delegationen der Realschule Lahde und der evangelischen Kirchenjugend Bad Eilsen/Luhden zählten, hatten die Schüler an die Steinbergen beschäftigten und gestorbenen Zwangsarbeiter erinnert. Das Geld war über Sponsoren - zumeist Eltern, Freunde und Bekannte der Schüler, aber auch Betriebe, Privatpersonen und Mitglieder der beteiligten Schulkollegien - hereingekommen. "Ich bin stolz, dass ich in meinem Wahlkreisüber solch ein vorbildliches Projekt verfüge", sagte Schirmherrin und Grünen-MdL Helmhold. Angesichts sich ständig verschlechternder Zustände in Weißrussland seien die Menschen dort mehr denn je auf Hilfe angewiesen. "Dass ein Teil dieser Hilfe von Jugendlichen geleistet wird, stellt für diese Menschen ein besonderes Hoffnungszeichen dar", unterstrich die Abgeordnete. Werkstatt-Leiter Klaus Maiwald nannte als Empfänger von jeweils 700 Euro die Stiftung Ljos (Schicksal) mit der Vorsitzenden Olga Nechaj, die Organisation ehemaliger Auschwitz-Häftlinge (Leitung Alexandra Borisova) und die Organisation ehemaliger Zwangsarbeiter (Leitung Valentina Piperova). Die drei Frauen sind den Realschülern persönlich bekannt. Nechaj besuchte Schaumburg im Januar 2008, Borisova und Piperova waren 2002 Gäste der Herderschule.



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