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Mit den Qualitäten der Oberklasse gut unterwegs

Hightech in Kompaktform: Der Audi A3 überzeugt

Autor:

Burkhard Assmus

Seit 1996 wurde der Audi A3 mehr als 2,8 Millionen Mal verkauft. Als 1999 der Fünftürer hinzukam, ging die Verkaufskurve steil bergauf. In der zweiten Generation gab es 2008 Familienzuwachs: Das Cabrio kam hinzu. Und nun geht der Premium-Kompakte in die dritte Generation über. Mit leichten Retuschen an der Außenhaut sowie technischen Highlights startet der A3 ab August ab einem Einstiegspreis von 21 600 Euro.

Unverkennbar ist der Audi A3 seiner Linie treu geblieben. Das Gesicht wirkt entschlossener, die Scheinwerfer und die Lufteinlässe signalisieren Breite, die flachere Motorhaube, der um 40 Millimeter längere Radstand, die stark ausgeprägte „Tornadolinie“ – kurzum: Der A3 ist noch erwachsener geworden. Auch bei den drei Ausstattungslinien (Attraction, Ambition, Ambiente) drängt sich im Innenraum zunächst der Eindruck auf, die Ingolstädter hätten sich mit ein paar Retuschen bemüht, dem Zeitgeist auf der Spur zu bleiben. Doch dann wird rasch deutlich, dass sich hier mehr getan hat, als der erste Blick zeigen kann.

Man sieht auf einmal den Mehrpreis für einen Audi. Das passt – im übertragenen Sinne, aber auch wörtlich, wenn man sich Sitz und Lenkrad eingestellt hat, den Knauf der Sechs-Gang-Schaltung in der Hand spürt. So hat man’s gern: Alles gut im Blick und im Griff. Was man im Blick hat, gefällt, was man bedient, funktioniert so weich, glatt und satt wie die Handschaltung. Doch trotz des vorbildlichen Schaltvorgangs (und ein bisschen aus Bequemlichkeit): Das Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic ist noch besser.

2 Bilder

Audi hat die Qualitäten der Oberklasse ins Kompakt-Segment geholt und auch die Motoren überarbeitet. Der neue A3 startet mit einem TDI und zwei TFSI in den Markt; sie haben 1,4 bis 2,0 Liter Hubraum und leisten 90 kW (122 PS) bis 132 kW (180 PS). Alle drei Motoren folgen der Audi-Philosophie des Downsizings; zudem tragen die Technologien aus dem modularen Effizienzbaukasten dazu bei, dass ihr Verbrauch im Vergleich mit dem Vorgängermodell um durchschnittlich 12 Prozent gesunken ist. Der neue 2.0 TDI kommt auf 100 km im Schnitt mit 4,1 Liter Kraftstoff aus – ein CO2-Äquivalent von 106 Gramm pro km. Audi wird die Motorenpalette weiter ausbauen. Noch 2012 folgt eine Version mit dem hocheffizienten 1,6 Liter-TDI, die pro

100 km im Schnitt nur 3,8 Liter Diesel verbraucht (99 Gramm CO2 pro km). Ein weiteres Highlight ist der 1.4 TFSI mit der „cylinder on demand“-Technologie; er legt im Teillastbereich zwei seiner vier Zylinder still. Weitere effiziente, starke und emissionsarme Antriebe sind in Vorbereitung, darunter auch ein Aggregat für den Betrieb mit dem nachhaltig erzeugten Audi e-gas.




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