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Hier wird gebaut in Bad Münder

BAD MÜNDER. Baustelle Bad Münder: Landkreis, Stadt und Land nutzen die Sommerferien, um zahlreiche Baumaßnahmen durchzuführen. Der Überblick zeigt: Der Schwerpunkt liegt auf Sanierungen und Umbauten in Schulen und Kindergärten. STRASSEN: „Laufendes Geschäft“ verzeichnet Bauamtsleiter Uwe Hünefeld für die Stadt. Soll heißen: Die üblichen Instandsetzungsarbeiten gehen auch während der Ferien weiter. Einziges außergewöhnliches Projekt: die Fortsetzung der sehnlichst erwarteten Sanierungsarbeiten in Nettelrede.

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VON CHRISTIAN ZETT

Aus Sicht von Landkreis und Land ist das größte aktuelle Projekt die laufende Instandsetzung der Kreisstraße 72. Seit Montag ist die Landesbehörde Straßenbau in Bad Münder und Hamelspringe aktiv – bis 8. Juli sollen zunächst die Gossen erneuert werden. Danach finden unter Vollsperrung und mit Umleitung die Asphaltierungsarbeiten statt.

Dass man allein wegen des geringeren Schülerverkehrs gerne in den Ferien aktiv wird, räumt Behördenleiter Markus Brockmann ein. Nicht immer sei das aber so einfach zu stemmen: „Auch Bauarbeiter haben Kinder und fahren in den Ferien in den Urlaub.“

KINDERGÄRTEN: Schulen und Kindergärten sind in den Ferien zu – letztere zumindest wochenweise. Für die Stadt die Chance, dringend erforderliche Arbeiten durchzuführen. Der zuständige Bau-Mitarbeiter Dirk Hitzemann spricht allein in den Kindergärten in Flegessen und Hachmühlen von 45 000 Euro, die hauptsächlich in den Brandschutz fließen sollen. Während der Schließzeit (11. Juli bis 3. August) werden in Flegessen im insgesamt zweiten Bauabschnitt Brandschutztüren eingebaut; eine Holz-Fluchttreppe wird durch ein Modell aus Metall ersetzt.

In Hachmühlen steht ebenfalls der zweite Abschnitt der Brandschutzmaßnahmen an: Für 15 000 Euro muss laut Hitzemann eine ganze Reihe kleinerer Maßnahmen durchgeführt werden.

SCHULEN: Größter Brocken: die Grundschule in Bakede. Hier investiert die Stadt während der Ferien knapp 130 000 Euro. Größter Posten sind neue Rauchschutztüren für die Zugänge zur Aula. „Die sind riesig und deshalb teuer“, weiß Hitzemann. Dazu kommen mehrere Umbaumaßnahmen. Für einen Fluchttreppentür fehlt noch eine letzte Prüfung des Statikers; Hitzemann hofft aber, bald loslegen zu können. Weil es im alten Teil der Schule Probleme mit verstopften Leitungen gab, wird außerdem das Kanalnetz erneuert. Hier soll der städtische Bauhof einen Teil der Arbeiten erledigen.

In der Schule in Eimbeckhausen gibt die Stadt außerdem 36 000 Euro für den Umbau der Hausmeister-Wohnung in Räume für die Ganztagsbetreuung aus. Zusätzlich werden rund zehn uralte Klassenzimmer-Türen ausgetauscht, dazu kommen Brandschutz- und Anstricharbeiten – macht unter dem Strich noch mal 23 000 Euro. In beiden Schulen steht im nächsten Jahr noch ein dritter Bauabschnitt mit weiteren Arbeiten an.

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