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Den Ilmpark in Weimar plante der Dichter gemeinsam mit seinem Förderer Herzog Carl August

Hier hatte selbst Goethe einen grünen Daumen

Vor dem Tor, Spaziergänger aller Art ziehen hinaus“, heißt es in Goethes „Faust“ zu Beginn der Osterspaziergang-Szenen. „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick ...“, freut sich Faust über das heftige Wiedererwachen der Natur. Wo könnte man das klassischer nachempfinden als dort, wo Johann Wolfgang von Goethe das „liebe Gärtgen vorm Tore“ besaß: im Ilmpark der Stadt Weimar. Goethes Freund und Förderer, der Herzog Carl August, hatte ihm 1776 das Gartenhaus geschenkt. Sechs Jahre lang lebte der Dichter dort. Es stand damals allerdings noch nicht in einer der schönsten Parklandschaften Deutschlands. Die Natur sei recht ruppig, schrieb Goethe an seine Muse Charlotte von Stein. Eigenhändig legte er einen Garten an. Im Wesentlichen ist dieser bis heute erhalten.

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Autor:

Klaus Thiele


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