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HF Springe verlieren Topspiel beim HSV Hamburg

SPRINGE. Die Handballfreunde Springe haben den Gipfelsturm in der 3. Liga Nord verpasst. Bei Tabellenführer HSV Hamburg kassierten sie am Freitag eine klare 25:31 (12:17)-Niederlage und bleiben Tabellendritter.

Sebastian Preiß kam am Kreis nur selten zum Zug. Foto: Michaelis
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Mehr als 3000 Zuschauer sahen die Partie in der Alsterdorfer Sporthalle – da kann man schon mal nervös werden. Das war den Springern besonders in der Anfangsphase anzumerken. Im Angriff wirkten sie fahrig, der Rückraum kam gegen die starke Hamburger Abwehr kaum zum Zug. Dagegen stand die HF-Defensive nicht annähernd so sicher wie gewohnt. Der Hamburger Rückraum, angeführt vom erst 17-jährigen Leif Tissier, der trotz eines Außenbandrisses fast 60 Minuten durchspielte, traf fast nach Belieben. Torhüter Mustafa Wendland brachte – außer bei zwei Siebenmetern – kaum eine Hand an den Ball.

HF-Coach Oleg Kuleshov nahm bereits in der 26. Minute seine zweite Auszeit – und kurz nach der Pause die dritte. Maximilian Schüttemeyer hatte direkt nach Wiederbeginn zwar auf 13:17 verkürzt – danach nutzten die Hamburger aber die Fehler der Springer und zogen auf 21:13 davon (33.).

Die Gäste gaben sich nicht auf. Wendland steigerte sich jetzt und hielt sein Team im Spiel, das auf 19:22 herankam (42.). Springe eroberte in der Abwehr erneut den Ball, Schüttemeyer warf aus der eigenen Hälfte aufs leere Hamburger Tor – und traf nur den Pfosten.

Die Chance, den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen, war vertan. Jetzt mehrten sich wieder die Fehler bei den HF, die im Angriff oft zu überhastet abschlossen – und immer wieder im überragenden Hamburger Torhüter Justin Rundt ihren Meister fanden. Von 25:22 (50.) zogen die Gastgeber auf 31:22 (58.) davon. Am Ende saßen sogar ihre Siebenmeter – zuvor hatten Wendland und Springes zweiter Keeper Daniel Hoffmann insgesamt fünf HSV-Strafwürfe entschärft.

„Die Niederlage geht in Ordnung, war aber unnötig“, sagte HF-Pressesprecher Jens Buchmeier. Am kommenden Sonnabend gastieren die Springer zum Hinrunden-Abschluss in Rostock, schon am 13. Januar steigt in eigener Halle die Revanche gegen die Hamburger, die sich mit dem Sieg gestern die Herbstmeisterschaft sicherten.



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