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Helmhold: Fernsehshow hätte gereicht

Landkreis (rd). Als enttäuschende Showveranstaltung hat sich nach Ansicht von Ursula Helmhold der Bildungsgipfel der Kanzlerin erwiesen.

"Von den im Vorfeld formulierten ehrgeizigen Zielen ist fast nichts verbindlich festgeklopft worden", sagte die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Landtagsfraktion. Die Anhebung der Bildungsinvestitionen bis 2015 auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts als größten Erfolg zu feiern, sei eine Täuschung der Öffentlichkeit. "Tatsächlich geht es nur um eine Anhebung von jetzt 6,2 Prozent auf 7 Prozent für den Bildungsbereich. Die 3 Prozent für die Forschung bis 2010 sind ohnehin auf europäischer Ebene im Lissabonprozess vereinbart worden", erklärte die Abgeordnete. Angesichts der kurzfristig für die angeschlagenen Banken zur Verfügung gestellten Milliarden sei der Bevölkerung kaum zu erklären, weshalb um die Zukunftsinvestitionen Bildung und Ausbildungderart lange gefeilscht wird. Der Fachkräftemangel sei längst gravierend, koste jährlich Milliarden. "Aber die Kanzlerin und ihre Kronprinzen streiten weiter. Dazu hätte man keinen Bildungsgipfel gebraucht, dafür hätte auch eine der bekannten Fernsehshows gereicht", so Helmhold.




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