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Neues Familienzentrum an der Bahnhofstraße ist startklar / Betrieb wird am 2. Mai aufgenommen

Hellmann: "So'n bisschen klopft mein Herz"

Stadthagen (jl). Das Familienzentrum Stadthagen ist seit Donnerstag kein Projekt etlicher Bündnispartner mehr, sondern - fast -Wirklichkeit. Fast, weil der eigentliche Betrieb erst am 2. Mai losgeht. Und das bedeutet: An der Bahnhofstraße 27 gibt es eine feste Anlaufstelle für Eltern und Kinder in allen möglichen Problemlagen.

Und Schnitt: Georgia Hasse (v.l.), Heidemarie Hanauske und Bürge

Der Eingang ins Erdgeschoss, wo sich das Kernstück der neuen Einrichtung befindet, war den Gästen der Eröffnungsfeier mit einem roten Band verwehrt. Davor wartete ein sichtlich aufgeregter Bürgermeister Bernd Hellmann ("So'n bisschen klopft mein Herz") mit der großen Schere auf seine Kooperationspartnerinnen Georgia Hasse, die Kreisvorsitzende des Kinderschutzbundes, und Heidemarie Hanauske, die Kreisgeschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt. Nach dem Schnitt durch das rote Band blickten Hellmann, Awo-Kreisvorsitzender Ernst Kastning sowie Hasse in einem Redemarathon zurück auf die relativ kurze Vorgeschichte des Familienzentrumsundnach vorn auf die Erwartungen an die neue Einrichtung. Hellmann hält das Zentrum für nötig, damit Eltern Familie und Beruf vereinbaren können und ihnen Hilfestellungen bei erzieherischen Herausforderungen zu geben. Kastning wies darauf hin, dass die Einrichtung "kein Ersatz für Familie" sein werde. Georgia Hasse deren Organisation die Arbeit in den Räumen im Obergeschoss bereits aufgenommen hat, wünschte sich noch mehr Kooperationspartner. Zumindest für einen Partner gebe es noch ein Büro im zweiten Geschoss. Koordinatorin Heike Kelm könnte sich vorstellen, dass dieses im Wechsel von unterschiedlichen Partnern genutzt wird. Diesen Ansatz befürwortete spontan auch Merve Neumann-Tietzer vom Bündnis für Familien. Außer der Schwangeren- und Integrationsberatung der Awo, dem gerade erneut im Wachsen begriffenen Angebot des Kinderschutzbundes sowie Hilfestellungen von Stadt und Landkreis unter diesem großen Dach wollen die drei Hauptpartner ihre Palette für Kinder und Eltern nach und nach vergrößern. Am Dienstag, 29. April, von 13 bis 15 Uhr können alle Interessierten die frisch renovierten Räume besichtigen und die Mitarbeiterinnen befragen. Vom 5. Mai an ist ein Service-Telefon unter der Nummer (05721) 8 90 10 11 geschaltet. Eine pädagogische Mitarbeiterin berät zu Familienfragen oder vermittelt an die richtige Stelle.



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