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Hellmann irritiert von SMS-Kritik

Stadthagen (ugr). "In hohem Maße irritiert" zeigt sich Bürgermeister Bernd Hellmann von der Kritik des Stadtmarketingvereins (SMS) an der bislang fehlenden Genehmigung für die Veranstaltung "Stadthagen zeigt Dir die Sterne". Wie berichtet, plant SMS am 9./10. November eine große Aktion der Kaufleute mit "Late-Night-Shopping", Gewinnspielen und einer großen Party auf dem Marktplatz. Bereits 84 Einzelhändler aus der Kreisstadt haben ihre Teilnahme zugesagt. Die SMS-Kritik an Hellmann bezog sich auf dessen Aufforderung, dass das Stadtmarketing selbst Einvernehmen mit Marktbeschickern herstellen müsse. Einige Stände müssten am Sonnabend, 10. November, verlegt werden, damit auf dem Marktplatz ein 500 Quadratmeter großes Zelt Platz findet.

Hellmann macht nunmehr deutlich, dass die Stadt die Aktion vorbehaltlos unterstützt. Er spielt den Ball in Richtung SMS zurück. Der Verein sei erst sehr kurzfristig auf die Stadt zugekommen, um eine Genehmigung zu erhalten. Er habe gegenüber dem SMS-Vorstand in einem Gespräch darauf verwiesen, dass die Belange des Wochenmarktes zu berücksichtigen sind. Deshalb habe er empfohlen, dass sich SMS direkt mit den Vertretern des Wochenmarktes in Verbindung setzt. Bereits seit Jahresanfang habe er eine Arbeitsgruppe mit den Wochenmarktbeschickern ins Leben gerufen, um Planbarkeit bei Terminen und Wege zur Abstimmung zu erreichen, so der Bürgermeister. "Leider haben sich die Mitglieder des Vorstandes an diesem Dialog bislang nicht direkt beteiligt, sondern anderweitig vertreten lassen", wirft Hellmann dem SMS vor. Er ist zudem "in hohem Maße irritiert" davon, dass der Vorstand den Dialog mit der Verwaltung über die Presse sucht und nicht in einem direkten Gespräch. Der Bürgermeister will nun schnell mit den Marktbeschickern reden, um "eine für alle Seiten akzeptable Lösung" zu finden. "Stadthagen zeigt Dir die Sterne" soll in jedem Fall wie geplant über die Bühne gehen können. Hellmann ist sich sicher, dass künftig derartige Irritationen zwischen Stadtmarketing und Stadt vermieden werden können, bilanziert er ein Gespräch mit dem SMS-Vorsitzenden Nicolaus von Schöning.



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