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Heizkosten: Ablesefirma haftet für Fehler

Springe/Bad Münder. Beauftragt eine Hausverwaltung eine Spezialfirma mit der Ablesung der in den einzelnen Wohnungen verbrauchten Wärmeenergie, muss sie sich auf deren Heizkostenabrechnung verlassen können. Jedenfalls kann das Messunternehmen sich nicht in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von jeglicher Haftung bei auftretenden Fehlern freistellen. Noch dazu, wenn diese auf eigenes grob fahrlässiges Verhalten zurückzuführen sind. Darauf hat das Amtsgericht Krefeld bestanden (Az. 6 C 52/12).

Im konkreten Fall lag der fehlerhaften Abrechnung statt des tatsächlichen Vorjahresstandes von 65 Kubikmetern ein Schätzwert von 223 Kubikmetern zugrunde. Der Hausbesitzer, der diesen Fehler nicht bemerkte, stellte seinem Mieter damit 1 409,19 Euro zu viel in Rechnung. Eine Summe, die er später von der Ablesefirma zu Recht zurückverlangte. Plus der vorgerichtlichen Rechtsanwaltsgebühren für dieses Verfahren.




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