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59-Jähriger von Genossen ohne Gegenstimme ins Amt gewählt / Angriffslustig in den Wahlkampf

Heinrich Söfjer neuer SPD-Stadtverbandschef

Bad Münder (st). „Es ist zwar eine große Ehre, aber gleichzeitig auch eine große Bürde“ – so kommentierte Heinrich Söfjer seine Wahl an die Spitze des SPD-Stadtverbandes. Alle 37 Delegierten gaben dem 59-Jährigen auf der jüngsten Versammlung ihre Stimme. Söfjer löst damit Dagmar Kreutel als Vorsitzende ab, die aus persönlichen Gründen schon rechtzeitig angekündigt hatte, nicht mehr für den Posten zur Verfügung zu stehen.

Heinrich Söfjer

Söfjer war bereits einer von vier stellvertretenden Vorsitzenden und hatte einige Versammlungen in Abwesenheit Kreutels geleitet. Daher weiß Söfjer: „Es herrscht eine super Zusammenarbeit im geschäftsführenden Vorstand.“ Er habe nach eigenen Worten nicht lange überlegen müssen, ob er sich der neuen Aufgabe stellen wolle, die bereits im kommenden Jahr mit der Kommunalwahl die erste große Bewährungsprobe bereithält.

Und der Druck ist nicht gerade gering: Ihre Position als stärkste Fraktion im Rat will die SPD laut Fraktionschef Rolf Wittich nicht nur verteidigen, sondern ausbauen. „Wir brauchen 16 plus x Sitze, damit wir endlich die absolute Mehrheit haben“, sagte Wittich. Er hofft jetzt auf einen „Vorstand, der die Fäden in der Hand hat und uns gut in die Kommunalwahl führt.“

Söfjer nahm die Aufforderung an und versprach: „Ich werde alles daran setzen, dass wir das hinbekommen.“ Er machte jedoch klar, dass er allein nicht viel bewegen könne. „Der Vorstand ist das eine“, sagte Söfjer: „Aber eine Partei lebt von den Mitgliedern.“ Er forderte die Anwesenden auf, die Herausforderungen mit ihm gemeinsam anzugehen und das Votum durch Aktivität mit umzusetzen. „Wenn man was bewegen will, gehört es dazu, dass man sich selbst als Erster bewegt. Ich bin dabei – ich hoffe ihr auch.“

Als Stellvertreter zur Seite stehen Söfjer Kerstin Achilles (33 Stimmen), Svenja Witzke (27), Hans Müller (26) und Dietmar Nossing (26). Als fünfter Kandidat hatte sich Wilfried Hartmann zur Wahl gestellt. Mit nur elf Stimmen hat es der ehemalige Vorsitzende des münderschen Ortsvereins nicht geschafft.



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