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Helfer arbeiten für die Museumseröffnung / Umbau- und Reparaturarmaßnahmen fast abgeschlossen

Heimtmuseum wird auf Hochglanz gebracht

Hattendorf (la). Im Heimatmuseum Auetal wird gestrichen, repariert, saniert, umgebaut und geputzt. Rund 20 Helfer, alle Mitglieder des Vereins für Heimatpflege Auetal, sind in verschiedenen Schichten im Einsatz, um das Museum bis zur Eröffnung am 1. Mai auf Hochglanz zu bringen.

Doris Hampel (l.) und Helga Watermann gehören zur ehrenamtlichen

Während der Winterpause ist in und an dem Gebäude in Hattendorf viel passiert. Der Gemeinschaftsraum, der für Museumstage, Veranstaltungen, aber vor allem für Museumsbesuche von größeren Gruppen und Schulklassen als außerschulischer Lern- und Bildungsort genutzt wird, wurde mit neuen Fensternausgestattet. "Die alten Fenster waren aus dem Jahr 1950. Sie wurden gegen vier moderne Doppelfenster ersetzt", erläuterte der Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege, Jörg Landmann. Außerdem seien neue Heizkörper installiert und der Boden gereinigt und überarbeitet worden. Der Raum und das Treppenhaus wurden farblich neu gestaltet. Jetzt sollen noch die neuen Vertikallamellen-Jalousien angebracht werden. Der Gemeinschaftsraum, den auch der Kindergarten und die Landfrauen regelmäßig benutzen, ist komplett saniert. Um den Besuchern ausreichend Sitzgelegenheit zu bieten, wurden 40 Stapelstühle bestellt, denen in naher Zukunft auch neue Tische folgen sollen. "Wir hoffen, dass die Stühle bis zum Saisonbeginn da sind", so Landmann. Im Museumsraum im Obergeschoss wurden ebenfalls drei alte Holzfenster ersetzt. Im Keller haben die Heimatfreunde mit der Sanierung eines Raumes begonnen, der als Archiv- und Besprechungsraum dienen soll. Die neuen Fenster wurden bereits eingebaut. Nach dem 1. Mai muss noch eine Sicherheits-Stahltür als Einbruchschutz eingebaut werden. In Eigenleistung sollen dann die Maler- und Elektroarbeiten ausgeführt werden. Danach können Regale und Schränke eingeräumt werden und eine gebrauchte Sitzgruppe für Besprechungen. Der ehemalige Archivraum im Obergeschoss des Heimatmuseums soll in Eigenleistung zu einem Museumsraum umgestaltet werden. Stolz ist der Heimatverein auf die gelungene Sanierung der alten Schmiede. Die 1994 eingebaute Dorfschmiede war vom Schornsteinfegermeister gesperrt worden, da der Abzug durchgerostet war. Nach der umfangreichen Sanierung des Schornsteinabzugs darf jetzt dort wieder ein Schmied seine Arbeit verrichten. "Und wir haben sogar jemanden gefunden, der unsere Schmiede wiederbelebt", freut sich Landmann. Stefan Müller aus Rehren wird bei der Neueröffnung der Dorfschmiede des Heimatmuseums am 1. Mai das Eisen schmieden und den Hammer auf den Amboss schwingen. Die meisten Arbeiten am Museum sind jetzt abgeschlossen, und die ehrenamtlichen Helfer sind mit Aufräum- und Putzarbeiten beschäftigt. "Schließlich muss doch alles auch sauber sein, wenn die ersten Besucher kommen", sagt Doris Hampel und staubt eine alte Erntekrone ab. In den Sommerferien soll noch der Eingangsbereich des Museums saniert werden. Die Eichentür aus dem Jahr 1950 muss ersetzt werden, da sie stark verzogen ist und sich kaum noch richtig schließen lässt. Der Eingangsbereich soll dann neu gestaltet werden. "Die zweite Tür wird entfernt und der Flur in dem Bereich neu gestrichen. Dann möchten wir dort Informationstafeln aufstellen", erläutert Landmann. Außerdem sollen voraussichtlich die Fenster im Flur zugemauert werden. Insgesamt sind für die Sanierungs- und Baumaßnahmen im Heimatmuseum Auetal 21 550 Euro veranschlagt worden. Die Summe wird zu gleichen Teilen vom Verein für Heimatpflege Auetal, von der Gemeinde Auetal und von der Schaumburger Landschaft übernommen.

Jörg Landmann und Karl Hampel sind stolz darauf, dass die alte D
  • Jörg Landmann und Karl Hampel sind stolz darauf, dass die alte Dorfschmiede am 1. Mai wieder eröffnet werden kann. Fotos: la
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