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"Rodenberger Mitteilungen" vorgestellt

Heimatbroschüre geht weg wie warme Semmeln

Rodenberg (ede). Mit Begeisterung haben Heimatfreunde aus Rodenberg auf die Veröffentlichung der ersten "Rodenberger Mitteilungen" reagiert. Die Broschüre, die der Heimatbund unter Federführung von Bernd Zimmermann erstellt hat, wurde dem Initiator und Hauptverantwortlichen während des Heimatabends förmlich aus den Händen gerissen.

Seit dem Sommer hatten Zimmermann und ein Team von Autoren an der Broschüre gearbeitet. Herausgekommen ist ein 35-seitiges farbiges Heft, das sich vor allem mit der Bückethaler Landwehr, aber auch mit anderen Themen aus der Region befasst. Für zwei Euro ist es ab sofort im Heimatmuseum, in der Buchhandlung "Paper& Books", dem Reisebüro Bartsch und dem Quelle-Shop erhältlich. Das Interesse an der Vorstellung der neuen Broschüre war überwältigend: 50 Gäste waren zum Heimatabend gekommen - "so viele wie noch nie", wie Bernd Zimmermann zufriedenstellend konstatierte. Ganz offensichtlich hatte die Bekanntgabe nicht nur Mitglieder des Heimatbundes, sondern auch Gäste angelockt. Lange warten mussten sie nicht. Gleich nach dem gemeinsamen Essen und einigen unterhaltsamen Liedbeiträgen durch das "Schaumburger Melodien Echo" stellten Bernd Zimmermann und Henning Dormann, Vorsitzender des Heimatbundes, die "Rodenberger Mitteilungen" erstmals der Öffentlichkeit vor. Ute Bartels fasst darin die neuesten Forschungen zur Bückethaler Landwehr zusammen, aus der Rodenberger Chronik wurden von Marlies Berndt "Alte Rodenberger Sagen und Spukgeschichten" entnommen. Aus der Geschichtsarbeitsgruppe erfährt der Leser dank Ingrid Schmidtke etwas über die Veränderungen in der Langen Straße. Zudem hat die Autorin Wissenswertes über das Freibad zusammengetragen. Von Henning Dormann ist unter derÜberschrift "Gruß aus dem Hessenland" allerhand Interessantes über die Österten Tracht zu erfahren. Die letzten Seiten schließlich befassen sich mit der Neugestaltung des Ständehauses und liefern zugleich einen Hinweis auf den im Museum ausliegenden Ordner, in dem sich Interessierte noch einmal mit der inzwischen abgeschlossenen Sonderausstellung über die Zeit, als das Ständehaus als katholische Kirche genutzt wurde, beschäftigen können. Bereits beim ersten Durchblättern zeigten sich die Mitglieder des Heimatbundes sowohl von den Inhalten als auch vom Layout, für das Frank Wiegel verantwortlich zeichnete, angetan. "Sehr informativ" und "interessant" meinten viele, nachdem sie in der Broschüre eine Weile geschmökert hatten. Zweimal im Jahr sollen die "Mitteilungen" nach Aussagen von Bernd Zimmermann zukünftig erscheinen - einmal im Herbst, einmal im Frühjahr. Ganz ohne Unterstützung geht es dabei nicht. Auf den einen oder anderen Werbekunden musste der Heimatbund als Sponsor zurückgreifen. Die Einnahmen aus dem Verkauf dienten ebenfalls der "Refinanzierung", wie Zimmermann erläuterte. Was übrig bleibt, wir dem Heimatbund zugutekommen und in die Ausstellungsräume der Galerie fließen.




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