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Hauptsache, es spritzt

Bad Münder. Verrückt. Aber auf die nette Art. Gestandene Kerle und Jungs, zarte Mädchen und auch eine wirklich mutige Frau haben sich am Sonnabend aufgemacht, Bad Münders beste Turmspringer in einer sehr speziellen Disziplin zu ermittel: Gesucht wurde die beste Arschbombe. Der Wettbewerb war eingebunden in ein zweitägiges Aktionsprogramm, das der Freundeskreis Rohmelbad zur Belebung des Bades organisiert hatte.

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Es klatschte, es spritzte. Sollte es auch – je höher, je besser. Arschbomben-Zeit im Rohmelbad – und eine Anja Zebahl, die nur langsam die Ruhe wiederfand, die ihr Mitorganisator, Jugendpfleger Frank Henning, längst ausstrahlte. Lange hatten sie die Veranstaltung geplant, doch auf den letzten Metern war einiges schief gelaufen. Die Splashdiving-Crew, Niedersachsens Experten für Arschbomben, hatten wenige Stunden vor Veranstaltungsbeginn abgesagt. Vorgesehen waren sie als Showeinlage und Jury. Der DJ sagte ebenfalls spontan ab, nur ein Teil der verbindlich angemeldeten Teilnehmer erschien auch – unter anderem fehlte ohne Absage eine komplette Geburtstagsgruppe. Henning und Zebahl entschieden sich dafür, die Veranstaltung dennoch durchzuführen. Sie legten Musik auf, stellten eine eigene Jury zusammen und den Spaßfaktor in den Vordergrund. 41 Springer gingen daraufhin in drei Gewichtsklassen an den Start. Bis 50 Kilo, bis 75 Kilo und darüber.

„Cannonball“ oder „Anker“ hießen die Figuren, die für maximalen Spritz-Effekt ins Becken gehechtet wurden – und so mancher Klatscher tat den Zuschauern schon beim Hören weh. Gute Laune beherrschte aber den Wettstreit, und so standen nach vier Durchgängen Myra Kreckler, Fabian Krückeberg und Andreas Mönkeberg als Sieger ihrer Gewichtsklassen fest.

Gestern war dann der Tag der Ausdauer-Schwimmer: Für je hundert geschwommene Meter spendeten heimische Unternehmen in den Topf des Freundeskreises, 390 Kilometer kamen schließlich zusammen. Wer wollte, konnte zu den Klängen der Big Band Bad Münder schwimmen, Helfer des Freundeskreises notierten die erbrachten Leistungen – etwa die von Ex-Wasserballer Hanno Schnelle, der zehn Kilometer Meter im Wasser absolvierte und so großen Anteil am Gesamtergebnis hatte. Rund 270 Schwimmer beteiligten sich. „Bei dem Wetter eine zufriedenstellende Resonanz“, befanden die Organisatoren. „Herzlichen Dank an alle Helfer und Teilnehmer“, schloss Willi Herbold gestern Abend das zweitägige Programm. jhr



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