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Peinliche 34:35-Niederlage gegen das Schlusslicht TuS Altwarmbüchen

Haste von allen Geistern verlassen

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat es geschafft: Gegen den TuS Altwarmbüchen, bis dahin Tabellenletzter der Oberliga, verlor die SG bis in eigener Halle 34:35 (16:18).

Dass bei den Gästen das spielerische Vermögen dem Tabellenstand entspricht, wurde schnell deutlich, ebenso demonstrierte die SG zum Teil Unfähigkeit. "Ein Haufen von Weicheiern, zumindest einige, da fällt mir nichts mehr ein", SG-Coach Marc Siegesmund war zornig. Als alles Rufen und Schreien, das Nehmen von Auszeiten nichts half, brachte Siegesmund in der 40. Minute gar Torhüter Ingo Henze in der Abwehr. "Einige haben versucht, im Stehen Tore zu machen", sagte Siegesmund. Bei der SG fehlten Martin Engel, Marc Wengler und Christian Höflich, aber der Gegner war so schwach, dass der Rest hätte gewinnenmüssen. Bereits früh begann die Serie von unglaublichen Fehlern im Angriff. Bälle wurden nicht gefangen, beim Dribbeln verloren, hinzu kam das reihenweise vergeben von klaren Chancen. 6:8 (14.), 10:13 (20.), 24:24 (40.), die SG glich zwar immer wieder aus, führte sogar wie beim 25:24 (41.), nur um dann mit haarsträubenden Aktionen zurück zu fallen. Björn Güth war noch der Beste auf dem Platz, Torhüter Andre Rudolph tat den Zuschauern leid. So brutal wurde schon lange kein Torhüter mehr von seiner Abwehr im Stich gelassen. "Manche sind hier genial, das kannst du machen, wenn du Charakter hast", Siegesmund übte beißenden Sarkasmus am Ende einer Katastrophe. SG: Kirchmann 9, Güth 8, Weiser 8, Hilbig 3, Gümmer 2, Hillebrandt 1, Daseking 1, Cyrklaff 1, Rudolph 1.

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