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Siegesmund-Schützlinge finden einfach nicht in die Begegnung hinein

"Harakiri-Handball" der SG Haste 29:34-Niederlage gegen Lehrter SV

Handball (hga). Es gibt seit gestern Abend in der Oberliga keine ungeschlagene Mannschaft mehr. Die SG Hohnhorst-Haste büßte diesen Nimbus in eigener Halle ein, unterlag dem Lehrter SV 29:34 (15:19), kassierte folgerichtig auch die erste Heimniederlage.

"Ein Debakel will ich nicht sagen", resümierte SG-Coach Marc Siegesmund, konstatierte aber: "Man muss sagen, dass wir die Punkte hergeschenkt haben." Es war eine verdiente Niederlage, aufseiten der Gäste stand im wörtlichen Sinne die bessere Mannschaft. "Wir haben überall zu viele Fehler gemacht, da war keine Stimmung in der Mannschaft", befand Siegesmund. Zumindest die ersten Spielminuten begannen viel versprechend, die SG Hohnhorst-Haste zeigte bis zum 5:5 (10.) einen guten Rhythmus, ehe die Mannschaft zu mehr oder weniger "Harakiri- Handball", wie Siegesmund sagte,überging. Bis zum 9:11 (20.) vergab die SG klare Chancen, sei es von den Außenbahnen, vom Kreis oder gar als Siebenmeter, in Serie. Vonseiten der Gäste folgte die Strafe auf dem Fuße, der Rückstand wuchs auf 11:17 (25.). Christian Höflich kam angeschlagen in die SG-Abwehr (25.), musste nach drei Minuten wieder aufhören, fällt jetzt wahrscheinlich für den Rest der Saison aus. Dafür kam nach der Halbzeitpause nach langer Verletzungspause Martin Engel zurück, allerdings nur in der Abwehr. Viel ändern tat sich nicht, die SG-Abwehr spielte weiter deutlich unter ihren Möglichkeiten, bei weitem nicht so aggressiv wie gewohnt und gewünscht. Im Angriff ging es weiter wie in Hälfte eins, Fehler in Serie waren zu sehen sowie das Auslassen klarster Chancen. Aufseiten der Gäste sahen die Fans den für ihre SG gewünschte mannschaftliche Geschlossenheit, beim 21:29 (50.) und 25:30 (55.) war für die SG die Messe gelesen, Bastian Bruns sah in der 58. Minute noch die Rote Karte. "Sie waren nicht heiß genug auf den Ball", bilanzierte Siegesmund,es sei schwer, so den Schalter noch rechtzeitig umzulegen. Letztendlich fehlte aufseiten der SG die nötige Disziplin, zu viele individuelle Aktionen ließen einen geschlossenen Auftritt nicht zu. SG: Schirmer 7, Witte 7, Weiser 6, Bruns 3, Dönitz 3, Daseking 2, Kirchmann 1.




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