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Den 35. Geburtstag groß gefeiert / Groove Box Compilation zieht alle Register

Happy birthday: "Minchen" macht Ahnser Straße zur Fan- und Feier-Meile

Bückeburg. Aller guten Dinge sind 35. So viele Jahre existiert das "Minchen" bereits, und dass der Publikumsmagnet mit Feierabendbier, Sportsbar und Sonntagsbrunch zum Besten gehört, was Schaumburg in Sachen Szenekneipen zu bieten hat, braucht man am ehemaligen Bückeburger Ostbahnhof der Welt schon lange nicht mehr zu beweisen. Keine Mühen hatte "Minchen"-Chef Fabian Hahn daher gescheut, um den ein bisschen runden Geburtstags zu feiern. Für ein Wochenende verwandelte sich dabei die Ahnser Straße in eine Flanier-, Feier- und Vergnügungsmeile, die mit Attraktionen von Livemusik bis Bullriding und von Cocktails bis Crepes die Massen lockte.

Autor:

Johannes Pietsch

Und die ließen sich nicht lange bitten. Bei allerbesten Wetterbedingungen bevölkerten sie an beiden Abenden zu zig Hundertschaften die Schankräume und die Open-Air-Fanmeile. Besonders begehrt waren exotische Mixgetränke vom Schlage eines Caipirinha, eines Cuba Libre oder Tequila Sunrise, die an der eigens dafür errichteten Cocktailbar kredenzt wurden. Auch der "Sex on the beach" wurde an diesem Abend nicht vollzogen, obwohl die Wetterbedingungen dies sicherlich erlaubt hätten, sondern aus Wodka, Pfirsichlikör, O-Saft und Cranberrysaft gemixt und mit Eis serviert. Musikalisch machten die Briten Mis Spent Youth auf der Open-Air-Bühne den Auftakt und stimmten die Fans mit Klassikern der Rock-, Blues- und Soul-Ära auf das Geburtstagswochenende ein. Am Abend brachte die Band Overdrive aus Kirchlengern die Ahnser Straße mit Top-40-Krachern von Lionel Ritchie bis Wolfgang Petry und von Frank Sinatra bis Nelly Furtado auf Temperatur. Den musikalischen Hingucker und Hinhörer des Wochenendes schlechthin lieferten fraglos Groove Box Compilation. Nach ihrem furiosen Einstand beim Minchen-Geburtstag vor einem Jahr brachte das 14-köpfige Ensemble um Leadsänger Thomas Strickstrack und das explosive Gesangs-Dreigestirn Kristin Labisch, Mirjam Risse und Claudia M. Riccardi die Ahnser Straße in Sekundenbruchteilen zum Kochen. Es war eindeutig "Ladies Night", wie die Hamelner Band mit Kool& The Gang konstatierte, "Let's groove together" forderte und "Soul with a capital S" lieferte. Jan Delays "Klar" brachten Groove Box Compilation noch ein gutes Stück funkiger als das hanseatische Original, erinnerten mit Aretha Franklins "Think" und "Everyboy needs somebody" an die unsterblichen Blues Brothers Dan Akroyd und John Belushi, schmetterten Christina Aguileras "Lady Marmelade" aus Baz Luhrmanns "Moulin Rouge" und erwiesen Status Quo mit "Proud Mary" die Ehre. Leadsänger Strickstrack durfte bei Van Halens "Jump" ganz den David Lee Roth raushängen lassen, während Kristin Labisch bei "Hot Stuff" als ebenbürtige Donna-Summer-Erbin reüssierte. Und die beiden Rock-Treibladungen "Hot Fudge" und "Let me entertain you" ließen sie mit so viel Energie zünden, dass sogar Robbie Williams den Hut gezogen hätte. Musikalische Blumen mit "Here I go again" gab's für großen Hardrock-Heroen Whitesnake, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern und im Herbst auch wieder auf deutschen Konzertbühnen zu erleben sein werden.




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