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Hemmendorfer erinnern an jüdische Mitbürger / Historiker Gelderblom bringt Diskussion in Gang

Hannelore gibt der Geschichte einen Namen

Hemmendorf. Ein Mädchen mit schwarzen Locken in der Fotomitte fällt ins Auge: Hannelore. Der Name weckt Erinnerungen. „Die kenn’ ich noch. Mit der habe ich gespielt. Sie hat mir einen schwarz-weißen Stoffhund geschenkt. Und dann war sie weg.“ Eine ältere Hemmendorferin sagt diesen Satz leise, nur zu sich selbst, wird ihn aber an diesem Abend noch laut wiederholen. Auch eine andere Dame hatte gehofft zu erfahren, dass Hannelore es geschafft hat. Heute irgendwo lebt. Doch das kleine Mädchen, das einst in Hemmendorf wohnte, ist tot. Es wurde deportiert, mit einem Transport aus Hannover nach Warschau gebracht. „Hannelore wird ihre Tanten dort getroffen haben“, vermutet Bernhard Gelderblom.

Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Redaktionsleiterin zur Autorenseite


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