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Cannabis-Anpflanzungen in Hohenrode / Ernte wird von Rentner S. zur Polizei gebracht - kein Bedarf für "Hausgebrauch"

Hanf auf dem Hundegrab: Polizei sucht Waldstück ab

Hohenrode (ur). Just vor einem Jahr verstarb "Babsi", der geliebte Hund von Familie S., und um dem Vierbeiner wirklich "letzte Ruhe" zu bieten, legte man ein kleines Grab im hauseigenen Wäldchen oberhalb des Grundstücks an und säumte es mit Steinen ein, um den kleinen Körper vor pietätlosen Attacken von Wildschweinen oder sonstigen Tieren des Waldes zu schützen. Als jetzt wieder mal ein Gedenkbesuch anstand, gab es erhebliches Erstaunen: Unbekannte hatten im Bereich des Grabes eine Bepflanzung vorgenommen, die offensichtlich nicht dem liebevollen Gedenken an Babsi galt. Wie Herr S. als welt- und lebenserfahrener Rentner sofort erkannte, handelte es sich um Hanfpflanzen: Insgesamt sechs gut entwickelte und bereitsüber 60 Zentimeter hohe Cannabisstauden verströmten ihren intensiven Geruch. Keineswegs konnte das ein zufälliges Wachstum durch Windverwehung von Samen sein, denn die Pflanzen waren feinsäuberlich in beste Blumenerde gepflanzt und das auch noch in gärtnerisch-bemühter Weise in Reih und Glied. Wenige Meter entfernt fand sich dann noch eine weitere Pflanzstelle.

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